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Grenzenlose Kommunikation ...

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Social Media„Markiere einen Freund, der …“ Dieser Trend begegnet uns seit einiger Zeit – vor allem auf Facebook. Egal ob lustige Pannen oder süße Tierbabys auf Facebook gezeigt werden, jeder hat mindestens einen Freund, den er mit diesem Beitrag verbindet und der durch das Markieren gezielt darauf aufmerksam gemacht wird. Aber was bringt das den Betreibern der jeweiligen Seiten, und wieso gibt es einige Leute, die diesen Trend stoppen wollen?

Für Firmen-, Vereins- oder auch für Künstleraccounts (Sänger, Fotografen, Blogger etc.) ist es wichtig, dass sie ihre Zielgruppe schnell und effektiv erreichen. Dabei ist es egal, ob sie Wale retten möchten oder á la Bibisbeautypalace zeigen, wie man sich am besten (nicht) schminkt. Hier kommt der Trend des Markierens ins Spiel.

Doch was passiert, wenn man jemanden markiert? Sobald man einen Personennamen in die Kommentare des jeweiligen Bildes/Videos oder unter den Post setzt, erscheint in dem Benachrichtigungsfeed dieser Person eine Mitteilung. Wird der Beitrag angeschaut, ist das Ziel, eine bestimmte Person zu erreichen, gelungen. Für den Gebrauch der privaten Accounts ist der Nutzen des Markierens damit ausgeschöpft. Würde es bei den Beiträgen der besagten Firmen-, Vereins- und Künstleraccounts dabei bleiben, könnte sich unmöglich ein Erfolg in Form von hoher Reichweite einstellen. Deshalb erscheint zusätzlich auf der Startseite aller Freunde der Involvierten (Markierer und Markierter) ebenfalls dieser Beitrag. So sehen zusätzlich weitere Personen den Post, ohne die jeweilige Seite abonniert zu haben. Diese können wiederum andere Freunde markieren – und so weiter … Je interessanter und damit markierungswürdiger der Beitrag, desto erfolgreicher. Auf diese Weise können sich Posts um die ganze Welt verbreiten.

Wieso den Beitrag nicht teilen?
Für viele, insbesondere junge Leute gehört das Teilen mehr und mehr der Vergangenheit an. Denn wird ein Beitrag geteilt, so erscheint er ebenfalls in der eigenen persönlichen Chronik. Wir müssen uns vorstellen, dass es an einem Tag viele gute Posts anderer geben wird, die wir unseren Freunden nicht vorenthalten möchten. Wenn wir nun jeden dieser Beiträge teilen, gehen alle persönlichen und individuellen Posts auf dem eigenen Profil irgendwann unter. Außerdem dauert der Vorgang des Teilens dementsprechend länger als das Markieren. Das ergibt sich dadurch, dass viele weitere Aspekte noch angegeben werden sollen; zum Beispiel, welchen Text man noch hinzufügen möchte oder an welchem Standort man sich gerade befindet.
Ebenso wird es für viele Nutzer ansprechender, wenn sie mitverfolgen können, welche Person mit den jeweiligen Beiträgen verbunden wird und was das eventuell über den Charakter preisgibt. So kann man seine Freunde auf eine andere Art besser kennen lernen.

Pro und Contra
Wie bei allen Themen gibt es natürlich auch zu diesem Trend gespaltene Meinungen. Für viele User ist das Markieren eine unhöfliche Verhaltensweise und verletzt die rechtlich gesicherte Privatsphäre. Natürlich ist es wichtig, dass man darauf achtet, wen man markiert und ob diese Person einverstanden ist. Ebenso gilt es, die Thematik in ihren vermittelten Werten einschätzen zu können. Doch Kommentare können schnell wieder gelöscht werden, falls eine Person Einspruch erhebt. Jedem Facebook- bzw. Social Media-Nutzer sollte bewusst sein, dass, egal ob mit oder ohne Markieren, die Privatsphäre in jedem Fall leidet.
Markieren ist so eine schnelle und auch effiziente Art, Leute zu erreichen. Das Denken sollte im Netz, besonders auf den Social Media-Plattformen, jedoch niemals abgeschaltet werden. Mit einer gesunden Vernunft ist so auch gegen das Markieren auf Facebook nichts einzuwenden. Viel Spaß mit den vielen Möglichkeiten und Facetten, die Social Media bietet !