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Grenzenlose Kommunikation ...

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Burrito„Timing ist alles!“ Diese abgedroschene Phrase begegnet uns in vielen Lebenslagen – auch beim Absetzen von Social Media-Posts. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt zum Twittern oder Facebooken? Wann treffen wir den Geschmack unserer Follower? Wir haben uns intensiv mit dieser Frage beschäftigt und sind bei der Antwortfindung an einem mexikanischen Nationalgericht hängengeblieben: dem Burrito.

Für den Erfolg eines Posts bzw. dessen Reichweite gibt es viele, sehr unterschiedliche Erfolgsfaktoren. Dazu zählen das Publikum im entsprechenden Kanal, die angesprochene Branche, die Art des Inhalts, z.B. Text, Foto oder Video, die richtige Verlinkung und die passenden Hashtags. Nichtsdestotrotz gibt es einen heißdiskutierten Faktor, der eine nicht zu unterschätzende, vielmehr recht entscheidende Rolle spielt: die richtige Tageszeit des Posts.

Eines vorweg: Den ultimativen Social Media-Tipp, wann die beste Tageszeit für Social Media-Posts ist, haben wir leider nicht für Sie. Der Grund dafür ist einfach, für einige auch ernüchternd: Soziale Netzwerke besitzen keine allgemein gültigen Regeln oder Gesetzmäßigkeiten.

Welche Tageszeiten sind zu empfehlen?
Stellt man sich diese Frage, kommen US-amerikanische Social Media-Marketingforscher mit einer mexikanischen Teigtasche um die Ecke. Sollten Sie jetzt verwundert dreinblicken: Ja, das sogenannte „Burrito-Prinzip“ gibt es wirklich. Es bezieht sich auf die verschiedenen Essenzeiten der Arbeitnehmer. Denn Burritos gibt es in der Frühstücksvariation, aber auch klassisch zum Mittag- und Abendessen. In diesen Zeiten vermutet man die Social Media-User aller Netzwerke online. Aber ist die Antwort wirklich so einfach zu geben? Denn im Gegensatz zum „Burrito-Prinzip“, sprich dem gestiegenen Surfinteresse zu Essenszeiten, nutzen viele Social Media-Fans Facebook, Twitter & Co. auch rege während der Arbeitszeit.

Jedes Netzwerk tickt anders
Deswegen haben die pfiffigen Blogger von SumAll (blog.sumall.com) die Mahlzeiten mal beiseitegeschoben und verschiedene soziale Medien als Individuen betrachtet und analysiert. Sie werteten Hoch- und Ruhephasen einzelner Kanäle aus und stellten eine Übersicht der erfolgversprechendsten und ungeeignetsten Tageszeiten für Posts zusammen.

Twitter:
Das flotte Netzwerk mit dem blauen Vögelchen wird zwischen 20 Uhr und 8 Uhr, also am späten Abend und über Nacht, kaum genutzt. Zwischen 13 und 15 Uhr zwitschern die User allerdings, was das Zeug hält: Ein Hinweis darauf, dass viele Menschen Twitter für die Arbeit oder von der Arbeit aus nutzen. Nicht umsonst gilt Twitter als wichtiges B2B-Tool.

Facebook:
Facebook-Fans sind länger wach als Twitter-User: Das Netzwerk liegt lediglich von 0 Uhr bis 8 Uhr still. Auch am Vormittag entspannen sich die User noch – oder schlafen entspannt aus. Aber spätestens am Mittag sind die meisten online. Von 13 bis 16 Uhr besteht die höchste Möglichkeit, jemanden zu erreichen.

LinkedIn:
Überraschend: LinkedIn, obwohl als Berufsportal etabliert, ruht während der klassischen Arbeitszeiten von 9 Uhr bis 17 Uhr. Kurz vor oder nach Feierabend werfen einige jedoch nochmal einen Blick in ihren Account: von 17 bis 18 Uhr steppt der Bär – allerdings nur von Dienstag bis Donnerstag, wahrscheinlich weil die Motivation montags noch zu gering und die Freude aufs Wochenende freitags viel zu groß ist.

Google+:
Google+ geht werktags ab 18 Uhr, ähnlich wie der gemeine Arbeitnehmer, in den wohlverdienten Feierabend und legt die Beine hoch. Dafür sind die Google+-User morgens sehr ausgeschlafen. Die Frühaufsteher fahren ins Büro, tanken Kraft beim ersten Kaffee, und von 9 bis 11 Uhr ist High Life im Netzwerk.

Wer von Ihnen die genannten Hochs und Tiefs der einzelnen Kanäle berücksichtigt, wird nach einiger Zeit selbst erkennen, ob die gleichen Gesetzmäßigkeiten auch für die eigenen Follower und Fans gelten. Sollte sich die Reichweite aufgrund unserer Timing-Tipps tatsächlich erhöhen, umso besser. Falls nicht, kann man sich immer noch mit einem leckeren Burrito trösten – egal zu welcher Tageszeit.