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XING-Applikationen – was steckt dahinter?

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Mehr als 8 Millionen Menschen nutzen mittlerweile das globale Business-Netzwerk XING. Seit Mai bietet die Plattform ihren Usern die Möglichkeit, auf verschiedene Applikationen (kurz: „Apps“) zentral zuzugreifen. Dabei handelt es sich um von XING selbst entwickelte oder externe Dienste. Doch was verbirgt sich genau dahinter, und wie lassen sich die Apps sinnvoll einsetzen? Folgende Aspekte dienen zur Orientierung:

Apps hinzufügen
Um eine XING-Applikation anwenden zu können, muss der Nutzer diese zunächst seinem Account hinzufügen. Unter dem Reiter „Applikationen“ auf der Startseite des eigenen Profils findet sich eine Auflistung aller Services. Die Installation erfolgt auf der entsprechenden Informationsseite über den Button „Applikation hinzufügen". Dabei kann der User wählen, ob diese auf der Profilseite, als Infobox auf der Startseite oder auf beiden gleichzeitig angezeigt werden. Je nach Applikation stehen unterschiedliche Sprachen zur Verfügung. Die Anwendungen sind für alle XING-Nutzer kostenfrei. Einige Apps bieten erweiterte, teils kostenpflichtige Funktionen für Premium-Mitglieder.

Wissen austauschen
Viele Apps haben Forencharakter und bieten die Möglichkeit zum Informations- und Know-how-Austausch. Hier können Nutzer Dateien speichern und anderen zur Verfügung stellen. Mit Partnern, Kontakten und Kunden können Dokumente bearbeitet oder Diskussionen geführt werden. Eine beliebte App ist „XING-Mitglieder fragen“. Auf der Internetseite heißt es: „Fragen stellen, Antworten bekommen und das eigene Wissen mit anderen teilen …". Nach diesem Prinzip funktionieren auch Anwendungen wie „ZCOPE“, „Huddle Workspaces“ oder „MindMeister“. Letztere basiert auf dem Konzept des Mind Mapping und ermöglicht Nutzern bei internationalen Sitzungen die Zusammenarbeit in Echtzeit.

Termine im Blick
Innerhalb einer größeren Gruppe Termine abzustimmen nimmt meist viel Zeit in Anspruch. Wem der E-Mail-Verkehr und das Managen von Kalendereinträgen zu umständlich sind, der kann auf XING-Apps wie „Doodle“, „spreed Meetings“ oder „Tungle.me“ zurückgreifen. Die Dienste verbinden Terminumfragen mit dem XING-Konto oder den E-Mail- und Kalender-Programmen des Users. Dieser kann nun auswählen, welcher Kontakt zu den eigenen Terminumfragen eingeladen werden soll.

Vorsicht vor Informationsflut
Social Networks bergen die Gefahr, den Anwender mit für ihn irrelevanten Informationen zu überschütten. Nutzer sollten daher unter anderem die Nachrichten-Apps wie Twitter-Buzz, WELT ONLINE etc. sorgsam auswählen, um nicht den Überblick zu verlieren. Mit der „XING News“-Applikation können Nachrichten gefiltert werden. So erfahren User nur das, was wirklich interessant für sie ist. Denn weniger ist oft mehr. Welche Anwendung bringt wirklich einen Mehrwert? Das Hinzuschalten immer neuer Apps kann sich nachteilig auswirken. Denn viele dieser Features müssen verwaltet werden und nehmen folglich Zeit in Anspruch.

Aktiv mitgestalten
Einige Anwendungen befinden sich noch in der Beta-Phase. Das heißt, sie werden anhand von Vorschlägen und Rückmeldungen kontinuierlich optimiert. XING hat zu diesem Zweck einen Feedback-Button am rechten Bildschirmrand jeder Applikation hinzugefügt. Nach Betätigung des Links öffnet sich ein entsprechendes Forum. Im Feld „Ich schlage vor …“ können anschließend Verbesserungswünsche geäußert werden. Zudem besteht die Möglichkeit, über eine Kommentarfunktion Vorschläge anderer Mitglieder zu diskutieren. Diese Informationen nutzt XING, um die Dienste den Bedürfnissen der Anwender anzupassen.

01.12.2009 08:00 Alter: 106 Tage

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