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Nützliche Twitter-Tools für Unternehmen
„Zwitschern“ gehört in vielen Unternehmen längst zum Tagesgeschäft. Je nach Intensität der Nutzung gilt es, die Arbeit mit dem Tool effizient zu organisieren und zu erleichtern. Dabei unterstützen immer mehr Tools den Anwender bei der Analyse und dem Monitoring des Accounts. Wir haben uns vier Tools näher angeschaut.
In drei Schritten zum „Twittern im Voraus“
Ein aktiver Account beim Microblogging-Dienst Twitter zeichnet sich insbesondere durch eines aus: die regelmäßige Verbreitung aktueller „Tweets“. Doch nicht immer findet sich im Geschäftsalltag genügend Zeit für die tägliche Verbreitung der 140 Zeichen. Das kostenlose Online-Tool Twuffer ermöglicht den zeitgesteuerten und automatischen Versand bereits vorgefertigter Tweets. So wie die meisten Begriffe aus der „Zwitscherwelt“ ist auch Twuffer ein Kunstwort und setzt sich aus „Twitter“ und „Buffer“ (engl. Puffer, Zwischenspeicher) zusammen. Aktuell ist das Tool nur in englischer Sprache verfügbar, jedoch leicht verständlich und unkompliziert in drei Schritten zu handhaben:
1. Unter
www.twuffer.com anmelden – denkbar einfach, denn es genügt die Eingabe der Twitter-Zugangsdaten. Das Anlegen eines neuen Accounts ist nicht erforderlich.
2. Nach dem Login erfasst Twuffer automatisch Daten wie Zeitzone, Datums- und Uhrzeitformat sowie Sommer- bzw. Winterzeit.
3. Die 140-Zeichen-Meldungen posten und in einem Kalender das geplante Twitter-Datum markieren.
Kleines Manko bei der Auswahl der Uhrzeit: Der Versand ist nur zu jeder vollen Stunde möglich. Noch ausstehende sowie bereits gesendete Tweets werden übersichtlich auf der Twuffer-Startseite angezeigt. Zudem kann der Nutzer noch nicht verschickte Nachrichten jederzeit bearbeiten oder löschen.
CoTweet – koordiniertes Twittern für mehrere User
Twittern mehrere Kollegen in Unternehmen über einen Account, gilt es, den Überblick nicht zu verlieren. Mit CoTweet (
www.cotweet.com) können bis zu sechs User einen Account verwalten und überwachen. Um stets über die Aktivitäten seiner Twitter-Kollegen auf dem Laufenden zu sein, werden alle Vorgänge protokolliert. Ein weiteres Plus von CoTweet sind die Überwachungs-funktionen. Möglich ist das Monitoring von Keywords und Trends. Namhafte Unternehmen wie Coca Cola, Ford oder Microsoft nutzen CoTweet bereits.
Twitterless – die Follower im Blick
Je mehr Follower man hat, umso schneller verliert man den Überblick, wer noch dabei ist oder wer wann den Account wieder verlassen hat. Gerade für Unternehmen ist es interessant, die Follower übersichtlich zu kategorisieren. Mit „twitterless“ (
www.twitterless.com) ist es möglich, diese statistisch zu erfassen. Der Zwitscher-Verantwortliche kann mit einem Blick nachverfolgen, sobald ein Follower wieder abspringt. Zudem bereitet das Tool eine Übersicht der Account-Verfolger als Grafik auf. Wer wissen will, wo sich seine Follower befinden, kann sie via Google Maps auf einer Weltkarte abbilden lassen. Daneben bietet twitterless die Möglichkeit, über die Adressleiste des Browsers neue Nachrichten zu verbreiten.
Tweet-Rank – Tops und Flops unter den Tweets
Welche Themen sind gerade besonders angesagt? Mit welchen Tweets verliert man dagegen Follower? Um den Interessen seiner Verfolger näher auf den Grund zu gehen, ist „Tweet-Rank“ (
www.tweet-rank.de) ein nützliches Werkzeug. Über dieses Tool finden Twitter-Verantwortliche heraus, mit welcher Kurznachricht welche Follower gewonnen oder verloren wurden. Durch eine entsprechende Anpassung seiner Twitter-Strategie kann ein Unternehmen seine Social Media-Reputation nochmals verbessern.
Lesen Sie demnächst persönliche Erfahrungsberichte zu den Twitter-Tools in unserem S&P-Blog.
