Podcasts
Aktuelle Podcasts zum Thema finden Sie hier...
Letzte Beiträge
- Kommt Social Media für uns überhaupt infrage?
- 14.02.2013 09:51
- Pin or lose? – erste Erfahrungen mit der Online-Pinnwand...
- 25.07.2012 11:10
- Facebook Fanseiten jetzt mit klarer Rollenverteilung
- 14.06.2012 09:18
- Ja, sind wir hier im Zoo?
- 12.06.2012 13:54
Sprengel & Partner Blog
Statisch war gestern – Was ist dran am CMS-Trend?
Der Beratungsalltag zeigt: Unternehmen suchen nach einer Methode, um ihren Internetauftritt zu modernisieren oder gänzlich zu erneuern – und das mittels einer Lösung, die jeder intuitiv bedienen kann. Oft sind Webseiten manuell und auf der Basis von HTML erstellt, wobei es sich um eine sehr statische und technisch anspruchsvolle Methode der Seitengestaltung handelt. Das deutlich dynamischere Content Management System (CMS) gewinnt dagegen immer mehr Anhänger.
Moderne CMS sind nach professioneller Einrichtung einer Präsenz intuitiv bedienbar und verlangen kein technisches Know-how. Die Pflege erinnert eher an den Einsatz von Office-Software. CMS spricht zudem eine klarere Sprache, die nach nur wenigem Male „zuhören“ jeder versteht.
Das Prinzip des CMS ist es, dass nicht nur Technikversierte mit Programmier-Know-how eine Website aufbauen und pflegen können, sondern quasi jedermann. Die Basis bildet die strikte Trennung von Layout und Inhalt. Designvorlagen werden mit Platzhaltern versehen und dynamisch durch die in einer Datenbank hinterlegten Inhalte ersetzt. Anschließend kann entweder der Benutzer selbst oder aber die Agentur die jeweiligen Modifikationen an der Webseite vornehmen.
CMS nutzt eine Art „Baukastenprinzip“. Neue oder vorhandene Webelemente (Text, Bilder u.v.m.) kann der Administrator so auf einfache Weise hinzufügen, verschieben, kopieren und „unsichtbar“ machen. Agenturen und Serviceanbieter, aber auch die Firmen selbst können dadurch schneller auf Kundenwünsche eingehen.
CMS – aber welches?
Auf Grund der Vielzahl an angebotenen CM-Systemen (allein mehrere Hundert in Europa) sollte man sich bei der Auswahl der geeigneten Lösung Zeit lassen. Denn die Entscheidung für ein CMS beeinflusst eine Reihe von Kriterien:
• Nutzungsfreundlichkeit
• Einfachheit der Pflege
• benötigter Zeitaufwand
• Ausbaumöglichkeiten
• integrierte Standards
• etc.
Zudem gibt es ganz unterschiedliche Einsatzgebiete, die z.B. von der angestrebten Nutzung oder der Zielgruppe etc. abhängig sind. Kleinere Unternehmen zielen meist auf die reine Präsentation von Informationen ab. Hier reichen schon einfache CMS-Lösungen aus. Ist ein umfangreicherer Internetauftritt geplant, inklusive Unternehmenspräsentation, Produktbeschreibungen, Katalogen, Pressebereich oder Online-Shop-Angeboten, sind umfassendere CMS-Lösungen gefragt, mit denen Inhalte ständig schnell und einfach aktualisiert werden können.
Informations- oder Community-Portale – beispielsweise Webseiten von Zeitschriften oder Verlagen – bedürfen eines noch umfangreicheren CM-Systems. Die reine Darstellung von Informationen wird hier mit Diskussionsforen oder Blogs komplettiert, was einen höheren Verwaltungsaufwand bedingt. Große Unternehmen, Verbände oder Web-Verkaufsportale mit Bestell- und Reklamations-möglichkeiten und einem insgesamt hohen Grad an Benutzerinteraktion erfordern den Einsatz weit größerer, professionellerer CMS-Lösungen.
Der SEO-Faktor
Geeignete CMS bieten optimale Anpassungsmöglichkeiten für SEO-Maßnahmen. Denn eine Webseite im Netz zu haben heißt nicht automatisch, dass sie auch bekannt ist. Für das Finden ist eine gute Positionierung in den Suchmaschinenergebnissen der relevante Faktor. Gute CMS verhindern hier die Generierung so genannter kryptischer URLs. Sie wandeln Links automatisch in für Suchmaschinen (und für Menschen gleichermaßen) lesbare URLs um, damit sie von den Suchmaschinenrobotern einfacher gefunden und aufgelistet werden können. Wichtig für die Indexierung ist zudem die Möglichkeit, via CMS Titel und Beschreibungsattribute der Seiten bearbeiten zu können.
Erst (sich) fragen, dann kaufen
Dennoch: Eine Lösung von der Stange ist auch beim Einsatz eines CMS nicht erstrebenswert. Bevor eine Entscheidung ins Auge gefasst wird, sollte das Unternehmen Anforderungen und Ziele definieren und dann wählen, welche Technologie zum Betrieb passt.
• Was ist der Zweck unseres Internetauftritts?
• Was ist die Zielgruppe?
• Welche Inhalte sollen bereitgestellt werden?
• Wer liefert die Inhalte?
• Sollen Schnittstellen wie z.B. RSS-Feeds angeboten werden?
• Wie viele Mitarbeiter arbeiten mit dem System?
• Müssen Workflows berücksichtigt werden?
Eine ausführliche Analyse der eigenen Anforderungen und Ziele sind die Grundpfeiler für die erfolgreiche Arbeit mit Content Management-Systemen.
Sie haben keine Berechtigung einen Kommentar zu hinterlassen.

