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Sprengel & Partner Blog

25.07.2012
11:10
SuP(info@sprengel-pr.com)

Pin or lose? – erste Erfahrungen mit der Online-Pinnwand Pinterest

In den vergangenen Monaten ist quasi über Nacht die Pinterest-Welle über Deutschland geschwappt. Was genau hinter dem neuen Dienst steckt, haben wir in unserem Blog bereits aufgegriffen (und zwar hier). Zwischenzeitlich sammelten wir selbst erste Erfahrungen mit der neuen Trend-Plattform.

 

Gegründet wurde die Online-Pinnwand Pinterest von mehreren Investoren und Unternehmern, der Hauptsitz befindet sich in der „Social City“ Palo Alto in Kalifornien, wo auch die Social Media-Plattform Facebook beheimatet ist. Pinterests Absicht ist es, „ to connect everyone in the world through the 'things' they find interesting” – Dinge und gemeinsame Interessen sind also die Basis für das Netzwerk. Dafür interessieren sich vor allem Frauen: Wie der Branchendienst Mashable ermittelte, sind 83 % aller amerikanischen Pinterest-Mitglieder weiblich.[1] Dass es sich aktuell noch um einen Testbetrieb handelt, scheint angesichts der Besucherzahl von mehr als 10 Millionen pro Monat geradezu bizarr.

 

Wie erwähnt, haben wir von S&P auch einen Blick in das kunterbunte Bildernetzwerk geworfen und arbeiten selbst bereits rege mit einem Account. Generell: Eingang bzw. Zugriff erhält nur, wer eine Einladung per E-Mail anfordert. Nach zwei Tagen flatterte unsere „Genehmigung“ ins virtuelle Postfach. Einloggen kann man sich auf Wunsch entweder per E-Mail-Adresse und Passwort oder mit dem vorhandenen Facebook- oder Twitter-Konto. Nach dem üblichen Festlegen von Benutzername etc. folgen die Feineinstellungen. Wie auf anderen sozialen Online-Plattformen lässt sich ein Profilbild, ein sogenannter Avatar, hochladen; für weitere Informationen dient das Kurzporträt oder „About“.

 

Zur groben Eingrenzung, welchen Themen sich ein Account widmet, bittet Pinterest anschließend um die Wahl einer zutreffenden Kategorie. Mehr als 30 stehen zur Verfügung, darunter „DIY and Crafts“, „Products“, „Technology“, aber auch „Wedding and Events“ oder „Film, Music and Books“. Nachdem wir unsere Auswahl getroffen hatten, zeigte Pinterest zehn Mitglieder mit demselben Fokus an, denen wir mit unserem Account automatisch folgten. Ähnlich dem Twitter-Prinzip können die User gegenseitig ihre Beiträge abonnieren und damit Follower erhalten bzw. Followings beginnen. Der vorgeschlagene Grundstock von Followern erleichtert den Start ins Bildernetzwerk, weil er bereits einen kleinen Einblick in die Pinnwände („Boards“) anderer Teilnehmer erlaubt.

 

Jedem Thema seine Pinnwand
Jeder User kann eigene Boards erstellen, benennen und nach Gusto mit Inhalten füllen. Wir als Agentur haben uns zunächst für vier Boards entschieden:

·      Security,

·      Aktuelles aus der IT-Welt,

·      Home Control und Energie sparen sowie

·      Neues von S&P.

 

Mittels des „Pin it“-Buttons, der im Rahmen der Account-Konfigurierung als Browser-Lesezeichen installiert wird, können wir nun beliebige „Pins“, sprich Bildbeiträge, an das entsprechende Board der Online-Pinnwand heften. Das funktioniert folgendermaßen: Die Site, von der etwas gepinnt werden soll, wird aufgerufen, es folgt ein Klick auf die „Pin it“-Schaltfläche. Daraufhin schlägt Pinterest die auf der Webseite vorhandenen Fotos, Grafiken, QR-Codes etc. als Pin-Bild vor. Wir klicken das passende Bild an, geben bei Bedarf eine Bildunterschrift an und suchen das gewünschte Board aus – fertig, der erste Eintrag ist erstellt![2] Sollte kein passendes Bild vorgeschlagen werden, gibt es die Upload-Alternative. Dabei wird ein Foto vom Rechner auf den Pinterest-Server hochgeladen, die weitere Vorgehensweise entspricht dem Verfahren via „Pin it“.

Mal auf die eine, mal auf die andere Weise haben wir unsere Boards bestückt und sind täglich im Pinterest-Universum unterwegs. Was wir bei diesen Ausflügen erleben und wie sich die regelmäßige Arbeit mit der neuen Plattform gestaltet? Wir halten Sie auf dem Laufenden!

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