Podcasts
Aktuelle Podcasts zum Thema finden Sie hier...
In den vergangenen Monaten ist quasi über Nacht die Pinterest-Welle über Deutschland geschwappt. Was genau hinter dem neuen Dienst steckt, haben wir in unserem Blog bereits aufgegriffen (und zwar hier). Zwischenzeitlich sammelten wir selbst erste Erfahrungen mit der neuen Trend-Plattform. ###MORE###
Gegründet wurde die Online-Pinnwand Pinterest von mehreren Investoren und Unternehmern, der Hauptsitz befindet sich in der „Social City“ Palo Alto in Kalifornien, wo auch die Social Media-Plattform Facebook beheimatet ist. Pinterests Absicht ist es, „ to connect everyone in the world through the 'things' they find interesting” – Dinge und gemeinsame Interessen sind also die Basis für das Netzwerk. Dafür interessieren sich vor allem Frauen: Wie der Branchendienst Mashable ermittelte, sind 83 % aller amerikanischen Pinterest-Mitglieder weiblich.[1] Dass es sich aktuell noch um einen Testbetrieb handelt, scheint angesichts der Besucherzahl von mehr als 10 Millionen pro Monat geradezu bizarr.
Wie erwähnt, haben wir von S&P auch einen Blick in das kunterbunte Bildernetzwerk geworfen und arbeiten selbst bereits rege mit einem Account. Generell: Eingang bzw. Zugriff erhält nur, wer eine Einladung per E-Mail anfordert. Nach zwei Tagen flatterte unsere „Genehmigung“ ins virtuelle Postfach. Einloggen kann man sich auf Wunsch entweder per E-Mail-Adresse und Passwort oder mit dem vorhandenen Facebook- oder Twitter-Konto. Nach dem üblichen Festlegen von Benutzername etc. folgen die Feineinstellungen. Wie auf anderen sozialen Online-Plattformen lässt sich ein Profilbild, ein sogenannter Avatar, hochladen; für weitere Informationen dient das Kurzporträt oder „About“.
Zur groben Eingrenzung, welchen Themen sich ein Account widmet, bittet Pinterest anschließend um die Wahl einer zutreffenden Kategorie. Mehr als 30 stehen zur Verfügung, darunter „DIY and Crafts“, „Products“, „Technology“, aber auch „Wedding and Events“ oder „Film, Music and Books“. Nachdem wir unsere Auswahl getroffen hatten, zeigte Pinterest zehn Mitglieder mit demselben Fokus an, denen wir mit unserem Account automatisch folgten. Ähnlich dem Twitter-Prinzip können die User gegenseitig ihre Beiträge abonnieren und damit Follower erhalten bzw. Followings beginnen. Der vorgeschlagene Grundstock von Followern erleichtert den Start ins Bildernetzwerk, weil er bereits einen kleinen Einblick in die Pinnwände („Boards“) anderer Teilnehmer erlaubt.
Jedem Thema seine Pinnwand
Jeder User kann eigene Boards erstellen, benennen und nach Gusto mit Inhalten füllen. Wir als Agentur haben uns zunächst für vier Boards entschieden:
· Security,
· Aktuelles aus der IT-Welt,
· Home Control und Energie sparen sowie
· Neues von S&P.
Mittels des „Pin it“-Buttons, der im Rahmen der Account-Konfigurierung als Browser-Lesezeichen installiert wird, können wir nun beliebige „Pins“, sprich Bildbeiträge, an das entsprechende Board der Online-Pinnwand heften. Das funktioniert folgendermaßen: Die Site, von der etwas gepinnt werden soll, wird aufgerufen, es folgt ein Klick auf die „Pin it“-Schaltfläche. Daraufhin schlägt Pinterest die auf der Webseite vorhandenen Fotos, Grafiken, QR-Codes etc. als Pin-Bild vor. Wir klicken das passende Bild an, geben bei Bedarf eine Bildunterschrift an und suchen das gewünschte Board aus – fertig, der erste Eintrag ist erstellt![2] Sollte kein passendes Bild vorgeschlagen werden, gibt es die Upload-Alternative. Dabei wird ein Foto vom Rechner auf den Pinterest-Server hochgeladen, die weitere Vorgehensweise entspricht dem Verfahren via „Pin it“.
Mal auf die eine, mal auf die andere Weise haben wir unsere Boards bestückt und sind täglich im Pinterest-Universum unterwegs. Was wir bei diesen Ausflügen erleben und wie sich die regelmäßige Arbeit mit der neuen Plattform gestaltet? Wir halten Sie auf dem Laufenden!
[1] Quelle: www.zeit.de/2012/17/Soziales-Netzwerk-Pinterest
[2] In puncto Urheberrecht siehe dazu u.a. diese Seiten: www.zeit.de/digital/internet/2012-03/pinterest-spam-magersucht-copyright/seite-2 sowie www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/pinterest-facebook-und-co-ein-klick-zack-hunderte-euro-weg-a-813571.html. Zudem empfiehlt sich eine Recherche mittels Suchmaschinen.
Macht der Einsatz von Social Media für unser Unternehmen Sinn? Eine Frage, die häufig gestellt wird. Eine Antwort kann man allerdings erst nach einer individuellen Betrachtung des jeweiligen Unternehmens und seiner bestehenden Kommunikationsstrukturen geben. ###MORE###
Grundsätzlich sollte zuerst einmal die Frage geklärt werden, ob die anvisierten Zielgruppen auf den jeweiligen Plattformen unterwegs sind. Hat man entsprechende Kanäle identifiziert, dann steht eigentlich einem Start nichts mehr im Wege. Es ist sinnvoll echte Interessenten in Form von Followern, Friends, Communities etc. auf den verschiedenen Plattformen zu gewinnen, um gezielt die Verbreitung von Inhalten anzustoßen. Denn letztendlich profitiert man so schnell davon, dass genau diese Gruppen über ihre vernetzten Empfängerkreise (Multiplikatoren) Nachrichten weitergeben. Wichtig ist dabei, dass die verbreiteten Informationen auf die qualitativen Anforderungen des jeweiligen Publikums abgestimmt werden. Der Informationsgehalt (deren Bedeutung) und der Nutzen für den Interessierten spielen eine wesentliche Rolle.

Eine fertiggestellte Webseite sollte nahtlos in das Marketing- und PR-Konzept integriert werden. Hier können zentral alle Fäden zusammenlaufen. Werbeaktionen, Leadgenerierung, Informationen, Kontaktmanagement – all diese Prozesse können über eine geeignete Plattform professionell abgewickelt werden. Ohne permanente Analyse und Auswertungen kommt das aber eher einem Blindflug nahe. Gezielt eingesetzt kann der Einsatz von Analyse-Tools sehr hilfreich sein. Sie bieten aufschlussreiche Informationen und beantworten Fragen wie: Woher kommen Besucher? Welche Bereiche sind für Sie von Interesse? Wie oft und wie lange werden welche Unterseiten besucht? ###MORE###
Immer auf dem Laufenden
Zudem ist die fortlaufende Website-Analyse eine wichtige Basis für Optimierung der Website. So ist eine bessere Steuerung hinsichtlich Zielanpassung und -erreichung aller Marketing-Aktionen möglich (z. B. Häufigkeit von Besuchen, Vermehrung von Seitenaufrufen, Bestellungen, Newsletter-Abonnements). Auch Informationen und Angebote können so gezielt bearbeitet und erweitert werden. Tools wie Google Analytics und etracker, Piwik etc. unterstützen bei dieser wichtigen Aufgabe.
S&P-Linktipp zum Thema:
Aktuelles zum Thema Datenschutz: Google Analytics kann jetzt ohne Einwände eingesetzt werden.
http://www.media-treff.de/index.php/2011/09/15/google-analytics-kann-aus-datenschutzsicht-beanstandungsfrei-eingesetzt-werden/

Ein großer schwarz-weißer Bär hat bei vielen Internetseiten/Portalbetreibern in diesem Jahr für Aufregung gesorgt. Google hat zu Beginn dieses Jahres mit seinem Panda-Update begonnen. Damit hat der Suchmaschinenbetreiber seine Kriterien für die Bewertung von Webseiten verschärft. Bei vielen Seiten hat sich das auf das Ranking ausgewirkt. ###MORE###
Ziel dieser Aktion: Der Nutzen der Suchergebnisse soll erhöht werden. Google hat es insbesondere auf Content-/Klick-Farmen abgesehen, die sich darauf konzentrieren, auf Werbeanzeigen zu verweisen. Betroffen waren einige bekannte Preisvergleichsportale und Foren. Profitiert haben u.a. Nachrichtenportale, Infoseiten und die Facebook-Ergebnisse.
Was bedeutet dieses Update für den Webseitenbetreiber, der von seiner Zielgruppe wahrgenommen werden möchte? Zuerst mal nicht in Panik zu verfallen und die Chance des Fleißigen zu nutzen!
Der Trend geht eindeutig zu aktuellen Qualitätsinhalten mit Mehrwert. Auf der Basis von modernen CMS-Systemen ist eine dynamische Pflege der Inhalte (Text, Bilder, Video etc.) problemlos möglich. Allerdings ist es sinnvoll, eine Content-Strategie sowie Regeln zu entwickeln und nicht einfach wild loszulegen. Dabei können ganze Abteilungen miteinbezogen worden, um Inhalte, News, Blogs etc. zu pflegen. Aktualität, Relevanz und Informationsgehalt wirken sich positiv auf die Präsenz aus. Die Sichtbarkeit und Rankings können so ausgebaut werden.
Wenn wir von Content-Strategie sprechen, fassen wir nicht den reinen Prozess der Erstellung oder Modifizierung von suchmaschinenoptimierten Texten ins Auge, sondern die Vorstufe für eine übergreifende Planung und Konzeption von Inhalten. Auch die Umsetzungsmethodik und der Einsatz der zur Verfügung stehenden Tools spielen eine wichtige Rolle. ###MORE###
In eine Richtung rudern
Eine für Unternehmen individuelle Vorgehensweise ist unumgänglich und sollte sich nahtlos in die jeweilige Marketing- und Kommunikationsstrategie eingliedern. Dabei ist es wichtig, alle Beteiligte von vornherein mit ins Boot zu holen, um gemeinsam eine Richtung zu verabschieden. Schließlich kommunizieren in Unternehmen verschiedene Gruppen auf unterschiedlichen Ebenen: Geschäftsleitung, Vorstand, Marketing-Verantwortliche, Social Media-Redakteure, Vertrieb, PR-Verantwortliche und Pressesprecher etc. Sinnvoll ist es, einen Überblick über die zum Einsatz kommenden Content-Arten (Texte, Bilder, Multimedia-Inhalte etc.) zu gewinnen, um deren gezielten Einsatz zu planen.
Rezipient im Fokus
Identifizieren Sie, welche dieser Inhalte für Ihre Kommunikationsstrategie geeignet und vor allem im ersten Schritt auch verfügbar sind. Die Rezipienten stehen bei allen weiteren Überlegungen im Mittelpunkt. Wer soll mit welcher Botschaft bzw. Information erreicht oder zu einer Aktion aufgefordert werden? Was interessiert wirklich? Ratsam ist, die Content-Verantwortlichen aller Bereiche/Abteilungen mit einzubeziehen. Die Content-Verantwortlichkeit ist noch gar nicht klar geregelt? In diesem Fall legen Sie die Zuständigkeiten fest und vereinfachen Sie – soweit möglich – die Freigabeprozesse. Bedenken Sie auch, dass Sie bei der Ausrichtung und Erstellung ihrer Informationen das Interesse ihrer Zielgruppen wecken.
CMS als zentrales Tool
Für eine entsprechende Strategie kann eine Content-Management-Lösung wie TYPO3, die auf die Unternehmensanforderungen angepasst und als firmenübergreifendes Tool eingesetzt wird, wertvolle Dienste leisten. Beispielsweise unterstützen derartige Lösungen zeitgesteuerte Content-Veröffentlichung, Freigabeprozesse, Rechtevergabe und Zuständigkeiten bei der Pflege von Inhalten und vielem mehr.

Recherchiert man „Social Media Release“ (SMR), findet sich oft auch die Bezeichnung Pressemitteilung 2.0. Dieser Begriff engt allerdings die wirkliche Funktion und die Möglichkeiten solcher auf die Verbreitung im Internet ausgerichteten Information stark ein. Als Online PR-Tool ergänzt es das Kommunikationsgesamtkonzept um einen wichtigen Baustein. ###MORE###
Das SMR ermöglicht die gezielte Ansprache über neue Kanäle. Dabei sind die Form und der Aufbau nicht an Richtlinien oder Regeln gebunden. Das gilt auch für die Art des Inhalts. Texte, Videos, Audio und u.v.m. werden an bestimmte Zielgruppen über das Web verteilt. Die entsprechenden Meldungen können sich dann an Journalisten, Blogger, Interessengruppen, Communities, Multiplikatoren und andere richten. Die Ausrichtung sollte hinsichtlich Gestaltung und Auswahl der Inhalte eine übergeordnete Rolle spielen.
Newsroom als multimediale Kommunikationsplattform
Mittlerweile sprießen immer mehr Dienste aus dem Boden, die eine Verteilung dieser SMRs über die unterschiedlichsten Social Media-Kanäle anbieten. Dazu zählen die bekanntesten wie Facebook sowie Twitter und auch Special Interest Channels wie bestimmte Themen-Blogs. Ob ein solcher Dienst sinnvoll ist? Das muss man im Einzelfall entscheiden. Dabei sollte insbesondere bedacht werden, dass sich das Gießkannenprinzip nicht immer eignet. Auch die Koordinierung ist ein wichtiger Erfolgsfaktor. Vielleicht ist es besser, sukzessive eigene Verbreitungskanäle aufzubauen. Gerade auch dann, wenn man diese im Dialog mit Kunden, Partnern und Interessengruppen nutzen möchte. Zum Beispiel einen Blog mit wirklich interessanten Themen für entsprechende Zielgruppen, den Interessierte über RSS abonnieren können, oder einen serviceorientierten Ansatz über einen Newsroom, der als Kommunikationsschnittstelle übergreifend alle Content-Formate anbietet.
Social Media Release ist keine Eintagsfliege
Am besten ist es, erst einmal die eigenen Anforderungen und Ziele zu Papier zu bringen. Es macht wenig Sinn, sich Hals über Kopf an die Arbeit zu machen. Schließlich handelt es sich bei dem Social Media Release um einen neuen festen Bestandteil des Kommunikationsmix und nicht um eine Eintagsfliege. Es ist sinnvoll, sich unverbindlich die Meinung von erfahrenen Social Media-Experten und -Nutzern zu holen. Das kann den Einstieg in dieses Thema enorm erleichtern und sehr beschleunigen.

Mehr Besucher durch optimierte Webseiten-Leistung: Vergangenes Jahr stellte Google das Feature Site Speed vor. Die Analytics-Funktion ermöglicht es Nutzern, die Performance bzw. Ladezeit einer Internetseite zu messen. Die Nutzung hat Google jetzt noch einmal vereinfacht. ###MORE###
Bisher musste der Tracking Code angepasst werden, um diese Performance-Informationen zusätzlich nutzen bzw. in Kontext zu den anderen Ergebnissen setzen zu können. Jetzt kann dieses Google Analytics Feature automatisch eingebunden werden. Damit stehen dem Nutzer interessante Informationen hinsichtlich der Ladezeiten zur Verfügung. Die Website-Leistung kann nun gezielt im Auge behalten und entsprechende Anpassungen vorgenommen werden.
Die Ladezeiten sind ein Performance- und Qualitätsfaktor, den man beachten sollte, da es für Besucher nicht zumutbar ist, zu lange auf den Inhalt zu warten. Eine Info, die sicherlich auch für die Google-Bewertung von Seiten eine Rolle spielt. Letztendlich kann es sich also auch auf den Erfolg eines Internetauftritts auswirken.
Weitere informationen zu Google Site Speed unter http://code.google.com/speed.
Das wurde aber auch Zeit! Endlich mal wieder eine neue Social Media-Plattform. Dem geneigten Hot-User unter den sozialen Netzwerkern hat wohl noch ein Dienst gefehlt: eine öffentliche Pinnwand im Internet, die auf Worte wenig Wert legt. Quasi Twitter, Facebook und YouTube in einem. Pinterest! Aber Ironie beiseite: Hat das neue Netzwerk Potenzial? ###MORE###
Pinterest setzt sich aus den Begriffen „Pin“ und „Interest“ (Stecknadel und Interesse) zusammen. Nutzer können Bilder und Filme an eine Online-Pinnwand heften, die jedem frei zugänglich ist. Alle Beiträge lassen sich verschlagworten, damit sie schneller von anderen Nutzern gefunden werden.
Noch befindet sich Pinterest in der Beta-Phase und ist bislang lediglich auf Englisch nutzbar. Aber schon jetzt gehört das Netzwerk zu den meistbesuchten Webseiten der Welt. Studien zufolge hatte die Seite im Februar mehr Traffic zu verzeichnen als Twitter. Experten wittern schon eine neue Absatz-Quelle. Mit einem Knopfdruck können User Facebook-Freunde einladen oder eine direkte Twitter-Verlinkung herstellen. Man muss kein Hellseher sein, um zu ahnen, dass die Community schnell wachsen wird.
Und was bringt uns das neue Portal? Das bleibt abzuwarten. Marketing auf der Basis von eingestellten Fotos? Aufmerksamkeit erregen mit Bildern von fahrradfahrenden Hunden? Einigen Werbefachleuten rauchen wohl schon die Köpfe. Auch bei Twitter war die Skepsis zunächst groß; mittlerweile ist aus dem belanglosen Gezwitscher eine millionenschwere Werbe-, Interessen-, Nachrichten- und Meinungsplattform geworden – zugegeben inklusive belanglosem Gezwitscher. Andere angepriesene Hype-Portale gerieten dagegen schneller in Vergessenheit als dass sie bekannt wurden. Oder kennen Sie Unthink? Aber das kann ja noch kommen…
Infos: www.pinterest.com


Erst ein Panda, jetzt ein Pinguin. In der Regel assoziiert man mit dem Begriff einen niedlich tierischen, schwarz-weißen Frackträger. Aktuell jedoch bereitet ein digitaler Pinguin einigen SEO-Spezialisten Kopfzerbrechen. Kurz nach dem von Google durchgeführten Panda-Update folgte mit dem Pinguin-Bewertungsalgorithmus eine weitere Maßnahme gegen überoptimierte Webseiten. ###MORE###
Jetzt heißt es erst mal für jeden Betreiber einer Internetseite, zu schauen, ob sich etwas an deren Ranking verändert hat. In einem solchen Fall ist es von Vorteil, zu identifizieren, welches Google-Update für die eventuell vorliegende Zurückstufung verantwortlich ist. Grundsätzlich gilt es, eine Überoptimierung zu vermeiden. Wichtig sind dabei zum Beispiel Aspekte wie die Vermeidung von unnatürlichem Linkaufbau und Keyword-Stuffing. Auch die Qualität des Contents ist und bleibt ein wichtiges Kriterium, denn Seiten mit qualitativ hochwertigen Inhalten sollen belohnt werden. Weitere Informationen zu diesem Thema findet man im Google-Blog unter: http://insidesearch.blogspot.de/2012/04/another-step-to-reward-high-quality.html.
Bei der Verwaltung von Facebook-Fanseiten durch mehrere Verantwortliche besteht nun die Möglichkeit, Aufgabenbereiche klar zu abzugrenzen. So stehen jetzt fünf Administratorrollen zur Auswahl: Manager, Inhalt erstellen, Moderator, Werben, Statistikanalyse. ###MORE###
Diese können in der Seitenverwaltung festgelegt werden. Eine Matrix von Facebook zeigt anschaulich die jeweilige Rechteverteilung (zu finden unter unten angegebenem Link).
Informationen von Facebook zum Administrator stehen unter folgendem Link zur Verfügung: https://www.facebook.com/help/?page=394501407235259.

Schluss mit dem Blindflug: Website-Analyse - ist meine Seite überhaupt sichtbar?
Eine fertiggestellte Webseite sollte nahtlos in das Marketing- und PR-Konzept integriert werden. Hier können zentral alle Fäden zusammenlaufen. Werbeaktionen, Leadgenerierung, Informationen, Kontaktmanagement – all diese Prozesse können über eine geeignete Plattform professionell abgewickelt werden. Ohne permanente Analyse und Auswertungen kommt das aber eher einem Blindflug nahe. Gezielt eingesetzt kann der Einsatz von Analyse-Tools sehr hilfreich sein. Sie bieten aufschlussreiche Informationen und beantworten Fragen wie: Woher kommen Besucher? Welche Bereiche sind für Sie von Interesse? Wie oft und wie lange werden welche Unterseiten besucht?
Immer auf dem Laufenden
Zudem ist die fortlaufende Website-Analyse eine wichtige Basis für Optimierung der Website. So ist eine bessere Steuerung hinsichtlich Zielanpassung und -erreichung aller Marketing-Aktionen möglich (z. B. Häufigkeit von Besuchen, Vermehrung von Seitenaufrufen, Bestellungen, Newsletter-Abonnements). Auch Informationen und Angebote können so gezielt bearbeitet und erweitert werden. Tools wie Google Analytics und etracker, Piwik etc. unterstützen bei dieser wichtigen Aufgabe.
S&P-Linktipp zum Thema:
Aktuelles zum Thema Datenschutz: Google Analytics kann jetzt ohne Einwände eingesetzt werden.

Was Borussia Dortmund in der Fußballbundesliga, ist Facebook im Social Web – und das wie es scheint auf Dauer. Denn der diesjährige Meister unter den Sozialen Netzwerken holt den „Titel“ dank 600 Millionen Usern weltweit und 47 % User-Anteil in Deutschland. Damit führt die Plattform mit deutlichem Punktevorsprung vor der „Spielvereinigung VZ-Netzwerke“. ###MORE###
Facebook führt die Top 10 der Online-Communities in Deutschland mit den meisten Mitgliedern an. Dies ermittelte die Studie „Soziale Netzwerke in Deutschland“ wird jährlich im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM durchgeführt. Dazu befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa deutschlandweit 1.001 deutschsprachige Internetnutzer ab 14 Jahren, womit die Umfrage repräsentativ ist.
Das weltweit 600 Millionen Mitglieder umfassende Soziale Netzwerk verwenden auch in Deutschland rund 47 Prozent der Internetnutzer. Auf den Plätzen landeten die gemeinsam gezählten VZ-Netzwerke (StudiVZ etc.) mit rund 27 Prozent zusammen mit dem Portal Stayfriends. Wer-kennt-wen erreicht mit 24 Prozent Position drei. Dagegen verliert das eher auf geschäftliche Verbindungen ausgerichtete Netzwerk XING etwas an Boden: Neun Prozent der Internetuser nutzen diese Plattform. In Twitter sind bislang nur sieben Prozent aktiv. Eher regional beliebt sind Netzwerke wie Lokalisten oder Jappy.
Die Top 10 der Sozialen Netzwerke im Überblick:
|
Platzierung |
Name des sozialen Netzwerks |
Useranteil |
|---|---|---|
|
1 |
|
47 % |
|
2 |
VZ-Netzwerke |
27 % |
|
3 |
Stayfriends |
27 % |
|
4 |
Wer-kennt-wen |
24 % |
|
5 |
|
9 % |
|
6 |
My Space |
7 % |
|
7 |
|
7 % |
|
8 |
Lokalisten |
5 % |
|
9 |
Jappy |
5 % |
|
10 |
Lokale Netzwerke |
3 % |
|
Sonstige |
17 % |
Bei wichtigen Kaufentscheidungen vertrauen die Deutschen auf Empfehlungen von Familie und Freunden, oder Instituten wie Stiftung Warentest. Tipps von Bekannten aus sozialen Netzwerken stehen hingegen hintenan. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Marktforschungsunternehmens Lightspeed Research. Mehr als 1.000 Personen wurden befragt, wo sie sich über Produkte sowie Kaufempfehlungen informieren. Außerdem gaben sie an, für wie wichtig sie diese Quellen halten. ###MORE###
Im Hinblick auf die Frage, woher die Studienteilnehmer ihre Informationen beziehen, liegen unabhängige Quellen klar an der Spitze: 76 % wählen Suchmaschinen aus, um einen Überblick zum entsprechenden Produkt zu erhalten. An zweiter Stelle stehen die Bewertungen durch die unabhängige Stiftung Warentest. Ihren Urteilen vertrauen 65 % der Umfrageteilnehmer. Knapp dahinter rangieren mit 62 % Shoppingseiten, auf denen es möglich ist, die Bewertungen von bereits mit dem Produkt vertrauten Käufern einzusehen. 56 % der Befragten nutzen zudem Preisvergleichsseiten. Eher abgeschlagen auf den hinteren Plätzen landen Firmen-Webseiten (28 %) sowie Foren und Blogs (25 %). Das Schlusslicht bilden die sozialen Netzwerke: Nur 8 % der Befragten holen sich hier Informationen ein.
Dieses Ergebnis spiegelt sich auch in der Frage nach der Glaubwürdigkeit der Quellen wieder, denn rund 55 % der Umfrageteilnehmer schätzen die Meinungen von anderen sozialen Netzwerkern als „eher unwichtig“ bis „unwichtig“ ein. Demgegenüber stehen jeweils ca. 55 %, die die Beurteilungen von Freunden, der Familie oder Kollegen sowie anderen Käufern und Produktexperten als „eher wichtig“ bzw. „sehr wichtig“ empfinden. Am aussagekräftigsten und wichtigsten schätzen die Befragten allerdings die Ergebnisse der Stiftung Warentest ein. Mehr als 80 % halten diese für „mittel“ bis „sehr wichtig“.

Die Facebook-Entwickler haben sich wieder etwas Neues einfallen lassen: Nach dem „Gefällt mir“-Button gibt es jetzt eine weitere Schaltfläche mit der Bezeichnung „Senden“. Damit haben die User nun die Möglichkeit, interessante Seiten oder Inhalte an ausgewählte Empfänger aus dem Freundeskreis zu verschicken statt wie via „Gefällt mir“ alle Kontakte zu informieren. ###MORE###
Drückt der Nutzer den Button, kann er wählen, welchen Kontakten er die jeweiligen Informationen speziell zukommen lassen möchte – z.B. einzelnen Freunden, der Pinnwand einer Gruppe oder auch beliebigen E-Mail-Adressen. Die Nachricht, die die „Auserwählten“ enthalten, umfasst dabei den entsprechenden Link sowie Titel, Kurzbeschreibung und ein Bild – ähnlich der Funktion „Teilen“ auf der Pinnwand.
Der „Senden“-Befehl lässt sich relativ unkompliziert auch auf der eigenen Webseite integrieren. Die Installationshinweise sind hier aufgeführt:
developers.facebook.com/docs/reference/plugins/send/.
Geschafft! Die eigene Webseite ist online. Doch Moment – erst kürzlich habe ich in einem Beitrag gelesen, dass das alleine nicht reicht. Da wurde von guter Suchmaschinenplatzierung auf der Basis von geeigneten SEO-Maßnahmen gesprochen, um bei der so genannten organischen Suche auch optimal gefunden zu werden. Außerdem ist SEO eine optimale Vorbereitung auf weiterführendes Suchmaschinenmarketing. Darüber hinaus sollte mein Internetauftritt auch auf meine Zielgruppen abgestimmt werden. Nur eine SEO-optimierte Seite sei dafür die richtige Grundlage. Leider endete der Beitrag an der interessantesten Stelle. Denn die letztlich erforderlichen Maßnahmen hat der Autor nur andeutungsweise erwähnt. ###MORE###
Dazu müsste das Internet doch sicherlich einige Antworten parat haben. Und siehe da: Bei der Suche nach Tipps für die Suchmaschinenoptimierung werde ich schnell fündig. Sofort lächeln mich viele Suchergebnisse und Anzeigen an in Form von Tipps, Hinweisen, Regeln, Checklisten, fast alle mit dem Tenor „einfache Umsetzung und garantierter Erfolg“ etc.
STOPP! Wo fange ich denn jetzt an, ohne mich in reinem Aktionismus zu verlieren?
Die richtige Vorbereitung ist auch hier alles. Bevor konkrete Onsite- und Offsite-Maßnahmen zum Tragen kommen können, sollte sichergestellt sein, dass eine eingehende SEO-Analyse des gesamten Auftritts erfolgt ist. Die dabei gesammelten Ergebnisse dienen als wichtige Orientierung für die Erarbeitung einer geeigneten SEO-Strategie bzw. Vorgehensweise.
Im Rahmen einer professionellen Analyse werden die unterschiedlichsten Faktoren geprüft, die sich auf den nachhaltigen Erfolg des eigenen Auftrittes auswirken. Einfluss nehmen unter anderem die Architektur der Seite, die technische Realisierung/Programmierung, die eingesetzten Technologien, Links bzw. Verlinkungen, Content und dessen Aufbau, Abstimmung bzw. Dosierung der relevanten Keywords, Usability, Intuitivitätsgrad.
Dazu mehr im nächsten Post.
Ein Twitter-Schreckensszenario: Sie sind seit einiger Zeit für den Twitter-Account Ihres Unternehmens verantwortlich und haben im "Twitterverse" bereits einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht. Sie versenden regelmäßig Tweets, die Ihre Follower häufig re-tweeten. Ergo sind Sie mit dem momentanen Stand sehr zufrieden. Dann aber kommen Sie eines Morgens ins Büro und stellen fest: Es bestehen interne technische Probleme und Sie können nicht auf Twitter zugreifen. Oder schlimmer: Ihr Account wurde versehentlich gelöscht ? mitsamt Tweets sowie Followern. Wohl dem, der dann auf Backup-Tools wie "TweetBackup" zurückgreifen kann. ###MORE###
Für die Arbeit mit Twitter stehen dem User mittlerweile "Helferlein" in Hülle und Fülle zur Verfügung, sei es, um abgesprungene "Follower" zu erkennen, die eigene Twitter-Aktivität auszuwerten oder die aktuellen Top-Themen festzustellen. Mit TweetBackup reiht sich ein neues Tool in diese Liste ein. Das kostenfreie Tool archiviert automatisch alle gesendeten Tweets sowie eine Liste sämtlicher Accounts, denen der Twitter-User aktuell folgt.
Um den Dienst zu verwenden, meldet sich der User mit den Zugangsdaten des zu sichernden Twitter-Kontos auf www.tweetbackup.com an. Zusätzlich muss er dem Account @tweetbackup auf Twitter folgen. Maximal 48 Stunden nach dem ersten Login stellt der Dienst die aktuellen Daten bereit: Der Zugriff auf das jüngste Archiv erfolgt über ein Online-Dashboard. Hier sieht der Nutzer auf einen Blick, wann er zuletzt eine Sicherung durchgeführt und welche Hashtags (Schlagworte) er gespeichert hat. In der Kategorie "View Posts" listet TweetBackup alle Tweets mit Zeitstempel und Inhaltsangabe auf. Über den Reiter "Export" lassen sich die Backups im XML-, TXT-, HTML- oder CSV-Format downloaden. Letzteres steht allerdings nur in der kostenpflichtigen Upgrade-Version zur Verfügung, die unter www.backupify.com heruntergeladen werden kann. Diese bietet zudem weitere Features wie die Sicherung empfangener und gesendeter Direktnachrichten sowie die Speicherung aller @-Erwähnungen. Kleines Manko des Tools: Es lassen sich zurzeit auf Grund eines Twitter-Bugs höchstens 3.200 Tweets archivieren. Dennoch stehen Twitter-User mit TweetBackup eindeutig auf der sicheren Seite.
Kaum scheint die Wirtschaftskrise überwunden, werden die Unternehmen in Deutschland wieder investitionsfreudiger. Dem Bereich Business-to-Business(B-2-B)-Werbung z.B. standen Firmen hierzulande noch im vergangenen Jahr eher verhalten gegenüber. Die aktuelle Studie „WerbeTrend 2011“, initiiert von der Deutschen Fachpresse unter Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsunternehmen TNS Emnid, spricht für das aktuelle Jahr dagegen eine andere Sprache. Rund zwei Drittel der befragten Fachverlage, Unternehmen und Agenturen rechnen damit, dass die Werbeaufwendungen in diesem Bereich wieder deutlich zunehmen werden. ###MORE###
Insgesamt wurden 235 Marketing- und Mediaentscheider von Unternehmen und Agenturen sowie Anzeigenleiter aus Fachverlagen zum Investitionstrend in der B-2-B-Werbung befragt. Der Studie zufolge wird im Vergleich zum Vorjahr wieder kräftig investiert – am stärksten im Bereich Onlinewerbung. Beispielsweise setzen 87 Prozent der Agenturvertreter auf zunehmende B-2-B-Kommunikation im Internet. Einer der Gewinner des Umdenkens in deutschen Führungsetagen ist das Feld Social Media. 39 Prozent planen im Jahr 2011 vermehrt in Sozialen Netzwerken aktiv zu werden.
Investitionsfreudig bleiben die Entscheider, wenn es um Fachmessen geht. 93 Prozent der Unternehmen und 77 Prozent der Agenturen prognostizieren stabile oder sogar steigende Budgeteinplanungen bei Events etc. Auch im Bereich der Printanzeigen in Fachmedien zeichnet sich nach Aussagen von WerbeTrend 2011 ein Umdenken ab. 21 Prozent der werbetreibenden Unternehmen rechnen hier mit steigenden, 65 Prozent mit gleichbleibenden Ausgaben.
Ein aktiver Account beim Microblogging-Dienst Twitter zeichnet sich insbesondere durch eines aus: die regelmäßige Verbreitung aktueller Textnachrichten („Tweets“). Doch nicht immer findet sich im Geschäftsalltag genügend Zeit für die tägliche Verbreitung der 140 Zeichen. Das kostenlose Online-Tool Twuffer ermöglicht den zeitgesteuerten und automatischen Versand bereits vorgefertigter Tweets. ###MORE###
So wie die meisten Begriffe aus der „Zwitscherwelt“ ist auch Twuffer ein Kunstwort und setzt sich aus „Twitter“ und „Buffer“ (engl. Puffer, Zwischenspeicher) zusammen. Aktuell ist das Tool nur in englischer Sprache verfügbar, jedoch leicht verständlich und unkompliziert zu handhaben.
In drei Schritten zum „Twittern im Voraus“
Kleines Manko bei der Auswahl der Uhrzeit: Der Versand ist nur zu jeder vollen Stunde möglich. Noch ausstehende sowie bereits gesendete Tweets werden übersichtlich auf der Twuffer-Startseite angezeigt. Zudem kann der Nutzer noch nicht verschickte Nachrichten jederzeit bearbeiten oder löschen.
Fazit: Twuffer ist ein nützliches Tool zur Ergänzung und Unterstützung beim Einsatz von Twitter als Kommunikationsmedium.
Das Web 2.0-Zeitalter hat die Anforderungen an PR-Dienstleister völlig neu definiert. Neben den traditionellen Wegen sind zunehmend Konzepte und Strategien fernab ausgetretener Pfade gefragt. Das Internet ist im Zuge dessen zu einem wichtigen Erfolgstool avanciert. Wie lässt sich dies mit klassischen PR-Maßnahmen vereinen, was sind die Trends, auf die man sich einstellen muss, und wie funktionieren diese?
###MORE### Imagebildung und Erhöhung des Bekanntheitsgrades reichen Unternehmen als PR-Erfolge längst nicht mehr aus. Stattdessen beginnt die Arbeit an der Basis. Ganzheitliche Konzepte, die sowohl das Marketing als auch den Vertrieb einbeziehen und Messbarkeit ermöglichen, sind gefragt.
Für die veränderten Anforderungen lassen sich zwei wesentliche Auslöser ausmachen. Der immer stärkere Verdrängungswettbewerb und Leistungsdruck in bestimmten Branchen ist ein ausschlaggebender Faktor. Ihm voran stehen allerdings insbesondere der Einfluss des Internets und der damit einhergehende Medienstrukturwandel, an den sich anpassen muss, wer dauerhaft in der ersten Liga spielen möchte.
Das Internet auf der Überholspur
Die Grenzen zwischen Online- und klassischem Print-Journalismus verschwimmen mehr und mehr. Ebenso wie in den Multimediamärkten die CD-Regale schrumpfen, weil das Internet sie förmlich aufgesaugt hat, konsolidiert sich auch der Zeitschriftenmarkt. Internet-Informationsportale schießen wie Pilze aus dem Boden. Untermauert wird dies beispielsweise durch die Tatsache, dass etablierte Verlage ihre Printmagazine zunehmend einstampfen und stattdessen ihre Online-Angebote ausbauen. Die großen Medienhäuser machen es vor und die kleinen müssen folgen, um nicht auf der Strecke zu bleiben.
Die Vorteile des Internets liegen auf der Hand: es ist tagesaktuell, oft günstiger und besitzt eine hohe Reichweite und Nachhaltigkeit. Das World Wide Web stellt somit einerseits eine große Herausforderung für Agenturen dar, birgt jedoch andererseits auch ein enormes Potenzial und hohe Chancen. Die Kunst besteht darin, die vielfältigen Möglichkeiten zu erkennen, sie zu selektieren und gemäß dem Bedarf des Kunden zuzuschneiden. Somit werden PR-Konzepte ein Stück weit individueller als es noch vor ein paar Jahren der Fall war. Während es früher ausreichte, sein Handwerk zu beherrschen und die Werkzeuge zu kennen, stellt dies heute ein schwierigeres Unterfangen dar. Die Vielfalt an Instrumentarien wächst rasant und erfordert hohe Flexibilität und zum Teil kurze Reaktionszeiten.
Online-PR-Tools im Trend
Ein Thema, mit dem sich Agenturen und ihre Kunden neben den klassischen Presseportalen - die als Informationspool für Journalisten zum Standardmittel gehören - auseinander setzen sollten, ist die Nutzung von Foren sowie das Blogging. 81% der deutschen Internetnutzer wissen laut einer aktuellen Umfrage eines Marktforschungsunternehmens mit diesem Begriff etwas anzufangen. Während Blogs in ihren Anfängen im Jahr 2003 und auch noch einige Jahre später primär als Instrument von Computercracks galten, sind sie mittlerweile zum klassischen Internetsurfer vorgedrungen. Die Statistik besagt, dass heute 54% der Nutzer regelmäßig in die Blogosphäre eintauchen – Tendenz steigend.
Auch Unternehmen können sich diesem Trend nicht mehr entziehen. Blogging ist zu einem Instrument avanciert, das zunehmend in die Kommunikations- und Marketing-Strategien einbezogen wird. Hier gibt es zwei Wege: vom eigenen Unternehmensblog (beispielsweise auf der Firmenwebsite) bis hin zur Beteiligung an externen Foren. Sie fungieren auf der einen Seite als Sprachrohr des Unternehmens und auf der anderen bieten sie die Möglichkeit zur Interaktion. Hieraus resultieren Effekte wie z.B. das Einholen von Meinungen der Konsumenten, positive Imagebildung und Kundenbindung. Verlinkungen zum oder innerhalb des Weblogs verbessern darüber hinaus die Position im Suchmaschinenranking. Gelungene Beiträge werden mit erhöhtem Interesse und Aufmerksamkeit belohnt und sind zum Teil auf Grund der Nachhaltigkeit von Informationen im Internet noch Jahre später zu finden.
Zukunftsausblick: Internetmonsun Twitter
Eines der neuesten Web 2.0-Phänomene und „Nachfolger“ des Bloggings ist Twitter – eine Microblogging-Plattform, die zugleich als Status-Update-Service in Echtzeit, Trend-Suchmaschine, PR-Kanal und öffentliches Instant Messaging Tool genutzt wird. Täglich gehen hier bis zu eine Million Tweets (Twitter-Nachrichten) Web-basierend via Computer, Handy oder Mobile Device über den Äther. Die Messages sind auf 140 Zeichen beschränkt und der Austausch ist kostenlos – ausgenommen der Empfang von Tweeds per SMS, die über Mobilfunkbetreiber abgerechnet werden. Neben der 140-Zeichen-Option zur Statusangabe besitzt jeder Twitter-User eine Profilseite. Hier sind aktuelle Updates ersichtlich – auch für nicht-registrierte Nutzer, sofern diese Funktion nicht als geschützt deklariert wurde. Auf der Profilseite lassen sich eine Micro-Beschreibung, die URL, ein Firmenlogo oder Porträt einstellen. Durch die Abo-Funktion der Updates anderer User findet die Vernetzung statt. Des Weiteren können die Nutzer private Direktnachrichten senden und empfangen, sich Updates auf Desktop und Mobile Device per SMS sowie RSS zuschicken lassen oder Services von Drittanbietern nutzen, die die Tweets gemäß der Kriterien des Nutzers vorselektieren bzw. filtern.
Die Entwicklung und Akzeptanz differiert zwischen dem deutschsprachigen Raum und den USA erstaunlich: Während Twitter in Amerika bereits knapp 10 Millionen Mitglieder verzeichnet, steckt diese Methode mit ca. 100.000 Usern in unseren Gefilden noch in den Kinderschuhen. Hierzulande sehen die Benutzer aktuell primär den Informationskanal und die Spielwiese für Computerfreaks – die Skepsis überwiegt. Ähnlich wie es allerdings auch beim klassischen Blogging der Fall war, dringt Twitter jedoch langsam aber sicher in den Corporate-Bereich vor. Denn mit zunehmender Ausbreitung in den Mainstream entsteht ein Kommunikationsmedium, das sich für die Verbreitung von Markenbotschaften hervorragend eignet – und dies im Gegensatz zum Blogging noch vernetzter, unmittelbarer und prägnanter.
Ob zu Zwecken des Networkings, Marketing oder Vertriebs – das Instrument Twitter eröffnet einen großen Handlungsspielraum. Über die Monitoringfunktion können z.B. die aktivsten und einflussreichsten Mitglieder ausgemacht und mit ihnen in den Dialog getreten werden. Erfolgreiche Corporate Twitterer lassen sich daran erkennen, dass der rege Kundendialog an der Vielzahl ihrer Antworten auf andere Tweets ersichtlich wird. So erkennt der Nutzer, dass Fragen beantwortet werden und auf Anregungen eingegangen wird. Daher eignet sich Twitter insbesondere für Service-orientierte Unternehmen, da sie beispielsweise Hilfestellungen zu speziellen Themen geben können. Hat man sich erst einmal als Experte etabliert, folgen die Anfragen von allein. Aber auch als nützliche und öffentlichkeitswirksame Ergänzung zur Firmen-Hotline eignet sich Twitter. Ergo: Wer auf den Twitter-Zug aufspringt, besitzt derzeit noch eine Vorreiterrolle. Er beweist Nähe zum Kunden und zeigt Interesse für dessen Bedürfnisse. Denn durch die interaktiven Dialoge lässt sich eine persönlichere, emotionale Bindung zum Kunden aufbauen.
Mit Vorsicht genießen
Voraussetzung für einen erfolgreichen Einsatz dieser Methoden ist allerdings die Tatsache, dass man sie professionell betreibt, und immer unter der eigenen Flagge. Denn verdeckt agierende Blogger, die im Unternehmensauftrag zu werben versuchen, scheitern zum Teil kläglich – auf Kosten des Images. So werden plakative Manipulationsversuche entfernt oder mit negativer Kritik geahndet. Marketing-Verantwortliche, die zur Tastatur greifen, brauchen demnach vor allem Fingerspitzengefühl, um ein positives Image ihres Unternehmens in der Web 2.0-Community aufzubauen. Denn bei allen positiven Effekten sollte man sich dennoch darüber bewusst sein, dass derartige Plattformen auf Grund des Prinzips des freien Postings von Meinungen die Reputation einer Firma stärken, ihr aber genauso auch schaden können. „The Wisdom of the Crowds“ – das kollektive Wissen der Menge – reguliert im Internet die Information.
Dies sind nur zwei der Public Relations 2.0-Instrumentarien, mit denen sich Agenturen im Sinne ihrer Kunden vertraut machen sollten, um am Ball zu bleiben. Die Methoden und ihre Einsatzmöglichkeiten müssen jedoch immer individuell und differenziert betrachtet werden. Nicht für jedes Unternehmen eignet sich jede Plattform. Aber eines ist sicher: Auf Grund der vielfältigen Möglichkeiten im Online-Zeitalter entwickelt sich der Bedarf des Kunden ganz klar in Richtung Kommunikations-Mix, der eng verzahnte Maßnahmen in den Bereichen Marketing, PR und Vertrieb umfasst..
Über Sinn und Unsinn von Twitter wird seit Geburt der Mikroblogging-Plattform heftig diskutiert. Befürworter schätzen den Zwitscher-Dienst als effektives Kommunikationsmittel und nützliches Marketing-Tool. Kritiker sehen in ihm nicht mehr als eine Informationsmüllfabrik, die massenhaft sinnfreie Beiträge von mitteilungsbedürftigen Nutzern in den Cyberkosmos schleudert. Dank der US-amerikanischen Library of Congress, die eine Archivierung sämtlicher Tweets plant, könnte Twitter nun einen ganz neuen Sinnaspekt erhalten: 140 Zeichen als Botschaft an die Nachwelt?
###MORE###
Wären unsere frühen Vorfahren doch nur in der Lage gewesen zu twittern, um wie viel Wissen wären wir heute reicher? Unsere Nachkommen werden sich ähnliche Fragen, unser Zeitalter betreffend, wohl nie stellen müssen. Denn vor Kurzem gab Twitter-Gründer Biz Stone bekannt, dass die Library of Congress sämtliche je geschriebenen Tweets archivieren und für die Nachwelt festhalten will. Das wären „lediglich“ mehrere Billionen Kurznachrichten – eine Fülle von Wissen für die kommenden Generationen.
Auch Google beteiligt sich an der Basis für zukünftige digitale Zeitreisen. Eine neue Replay-Funktion soll den Zugriff auf das gesamte Twitter-Archiv ermöglichen. Der eingegebene Suchbegriff wird dabei sogar auf einer Zeitleiste dargestellt.
Twitter als Marketing-Tool
Die Daseinsberechtigung von Twitter basiert jedoch sicher nicht auf ihrer Funktion als Zeitmaschine für kommende Generationen. Viele Unternehmen nutzen die Plattform mittlerweile als hilfreiches Medium für die Geschäftswelt. Es ermöglicht Firmen, sich zeitnah mit Kunden und Partnern auszutauschen sowie Verbindungen zu anderen Interessenten herzustellen. User können Erfahrungen mit Produkten austauschen, Ideen vorschlagen und Informationen über gute Angebote erhalten.
Auch die Verflechtung von E-Mail-Marketing und Twitter bietet die Möglichkeit, News zu verbreiten und das eigene Netzwerk zu erweitern. So können Newsletter oder E-Mails Links zum Twitterfeed enthalten, wodurch sich Empfänger als Follower gewinnen lassen.Seit Neuestem wurde der Zwitscherdienst um ein wichtiges Marketinginstrument ergänzt: die so genannten „Promoted Tweets“. Sobald Twitter-User nach bestimmten Stichwörtern suchen, die ein Werbekunde gebucht hat, erscheinen kommerzielle Einblendungen vor den Suchergebnissen. Interessierte Werbekunden können auf diese Suchwörter bieten.
Ob digitale Zeitkapsel oder fortschreitendes Marketing-Tool – unsere Nachfahren können sich jedenfalls über die Informationsflut freuen. Vielleicht werden sie sich aber auch lediglich fragen, warum einige Twitterfreudige des 21. Jahrhunderts ihren Mitmenschen mitteilen mussten, dass sie gerade dabei sind zu kochen, Rasen zu mähen oder einen Kaffee zu trinken.
Man muss kein Liebhaber von Meeresgetier sein, um dieses Buch zu verschlingen. Der Autor Volker Remy gibt auf knapp 180 Seiten eine Anleitung, wie man große und kleine Fische an Land zieht. Kurzum: ein Buch zur Kundengewinnung in der Kommunikationsbranche. Es richtet sich in erster Linie an Agenturen und Freelancer, lässt aber durchaus Parallelen für Produkt-Vertriebler ableiten.
###MORE###
Außergewöhnlich ist dabei der Witz und Charme, mit dem die Zeilen gewürzt sind. Remy lässt den Leser in seine persönlichen Erfahrungen als Werbetexter und Konzeptioner eintauchen und zeigt z.B. anschaulich auf, wie er Situationen souverän löst, in denen andere in der Regel ins Schwimmen geraten. Mein Fazit: Man findet in diesem Buch kein Patentrezept, wie man erfolgreiche Akquise betreibt, aber zumindest wertvolle Tipps für die Zutaten – und dies einfach köstlich serviert!
Kurzbeschreibung zum Inhalt:
Verlage müssen umdenken. Unternehmen auch. In Zeiten knapper Werbebudgets sind Konzepte gefragt, die sich vertriebsfördernd auswirken. In diesem Zusammenhang hat auch das Direktmarketing einen neuen Stellenwert erlangt. Eine Methode, die immer mehr Verlage anbieten, ist die systematische Lead-Generierung – die Ermittlung von qualifizierten Angaben potenzieller Kunden.
###MORE###So eignen sich beispielsweise Newsletter von Verlagen, deren Kundenbasis und Fokussierung sich nutzen lässt, um spezielle Zielgruppen direkt anzusprechen. Besonders empfiehlt sich dabei die Lead-Generierung über Online-Formate, die dem Empfänger einen Mehrwert bieten, damit er bereit ist, seine Kontaktdaten zu hinterlassen. Als Appetizer für den Rezipienten eignet sich hier z.B. die Einbindung von Downloadmaterialien wie Whitepapers, Fallbeispielen, Studien etc., denen eine Datenerfassung zu Grunde liegt.
Findet eine praktische Vorabregistrierung statt, sind die Informationen später nur zwei Klicks bis zum Download entfernt. Nach dem ersten Klick erscheint ein Fenster, in dem die vollständigen Kontaktdaten des potenziellen Kunden bereits ausgefüllt sind. Mit einem weiteren Mouseklick landet die Anforderung direkt beim jeweiligen Unternehmen und der Empfänger erhält automatisch Zugang zur gewünschten Information.
Die Verlinkung auf eine speziell für die Aktion eingerichtete Landing Page oder Microsite erhöht die Zugriffsraten auf die unternehmenseigene Website. Sinn und Zweck dabei ist es, die Interessenten auf die Internetseite zu lenken, um ein Tracking durchführen zu können. Die direkte Response und die erfassten Daten, die aus der Maßnahme resultieren, bilden die Basis, um im Anschluss mit dem potenziellen Kunden in den Dialog zu treten.
Durch die Datenerfassung lassen sich qualifizierte Adressen von echten Interessenten zusammentragen. Hierdurch ergibt sich bereits eine ideale Gesprächs- bzw. Anknüpfungsgrundlage. Die aus der Aktion generierten Leads können im Anschluss priorisiert und professionell mit Hilfe von Telefonmarketing nachgefasst werden, um den tatsächlichen Bedarf des Kunden zu eruieren und einen Akquisetermin zu vereinbaren. Langfristig lassen sich so Datenbanken aufbauen und auf Basis des qualifizierten Adressbestands weiterführende Direktmarketingmaßnahmen wie Mailings – sowohl zu Akquise-Zwecken als auch zur Kundenbindung und zum After Sales – durchführen.
Man sollte doch meinen, Schriftsteller standen im Mittelpunkt des Interesses auf der Frankfurter Buchmesse. Weit gefehlt. Verschiedene Medien bezeichnen E-Books und entsprechende Lesegeräte als Stars der Veranstaltung. Jedoch scheiden sich zu diesem Thema die Geister. Die Akzeptanz der Leser lässt noch zu wünschen übrig.
###MORE###Der digitale Wandel in der Buchbranche ist nicht wegzudiskutieren. An dieser Entwicklung kommt niemand mehr vorbei. Händler und Verlage sehen hier ein enormes Marktpotenzial und treiben die Digitalisierung mit großen Schritten voran. Schließlich lassen sich Druckkosten sparen und Geld verdienen. Denn das Potenzial ist vorhanden. Eine Umfrage der Frankfurter Buchmesse mit dem US-Fachmagazin Publishers Weekly prognostiziert, dass in zehn Jahren das E-Book das gedruckte Buch überholt haben wird.
Aber was sagt der Leser heute dazu?
Zugegeben: Die elektronischen Ausgaben sind handlicher als dicke Wälzer, bieten mehr Möglichkeiten und sind irgendwie schick. Man muss nicht mehr fünf Bücher mit in den Urlaub nehmen, sondern hat – wenn man möchte – hunderte auf Knopfdruck verfügbar. Und das auf nur einem Gerät. Durchaus praktisch.
Und die Frankfurter Buchmesse hat gezeigt, dass die Leser aufgeschlossen und neugierig gegenüber dem elektronischen Medium sind – dennoch herrscht Skepsis. Muss denn wirklich heute alles digital sein? Was wird aus unserem guten alten gedruckten Buch? Lieber umblättern als am Bildschirm lesen. Dies geht aus einer aktuellen Umfrage an fünf großen Universitätsbibliotheken hervor. Die Studie besagt, dass die Leser zwar die Vorteile wie Volltextsuche, ständige Verfügbarkeit etc. erkennen, die persönliche Präferenz aber nach wie vor zum gedruckten Werk geht. Bewegt man sich aus dem Lernumfeld ins private, lässt sich dies noch stärker ausmachen.
Man möchte sich einfach noch nicht vom Wälzer im Regal verabschieden. Zu lange war das Buch in seiner Ursprungsform in unser Leben integriert – vom Kinder- über das Lehrbuch bis hin zum Lieblingsroman. Letztendlich ist es derzeit bei den meisten Menschen noch ein Gefühlsargument, was das Buch gegenüber dem E-Book gewinnen lässt. Macht sich doch die gebundene Fassung auf dem Nachttisch besser als das digitale Gerät. Es ist greifbarer – Einband, umblättern, Druckerschwärze machen das Lesen aus. Und einen entscheidenden Vorteil besitzt es außerdem: Hier ist nie der Akku leer.
Aber es verhält sich beim E-Book sicher ähnlich wie bei allem, was uns in der digitalen Welt erst einmal fremd erscheint: Alles nur eine Frage der Zeit.
Bereits vorgefertigte Tweets zeitgesteuert und automatisch versenden – dies ermöglicht das kostenlose Twitter-Tool Twuffer (www.twuffer.com). Nach ca. 8-wöchigem Praxiseinsatz im Agenturalltag, haben wir unsere ersten Erfahrungen zusammengefasst.###MORE###
Ob in der täglichen Hektik am Arbeitsplatz oder bei Personalknappheit zur Urlaubszeit – nicht immer ist es möglich, einen Tweet zeitnah, oder sogar regelmäßig bzw. jeden Tag zur gleichen Uhrzeit zu versenden. Mit Twuffer fanden wir ein nützliches Werkzeug zum automatischen „Twittern im Voraus“. Das Tool ist aktuell nur in englischer Sprache verfügbar, was aber kein großes Defizit ist, da es leicht verständlich und nutzerfreundlich aufgebaut und erklärt ist.
Die Twuffer-Startseite bietet uns stets einen Überblick über sämtliche 140-Zeichen-Nachrichten, die wir in den letzten Wochen gepostet haben. Dabei zeigt Twuffer nicht nur alle bisher versendeten Tweets an, sondern auch solche, die bereits gespeichert, aber noch nicht veröffentlicht wurden. Außerdem haben wir nun die Möglichkeit, noch nicht versendete Nachrichten jederzeit nachträglich zu bearbeiten oder gar zu löschen. Für uns war dies praktisch, falls Kunden beispielsweise Zusatzinformationen getwittert haben möchten oder via Twitter angekündigte Veranstaltungen ausfielen.
Nützlich ist zudem, dass wir uns direkt mit unseren Twitter-Zugangsdaten einloggen können und kein separates Konto erstellen mussten. Bei der Auswahl der Uhrzeit stellten wir fest, dass sich die Tweets nur zu jeder vollen Stunde versenden lassen. Dies scheint auf dem ersten Blick ein kleines Manko zu sein. Wir sollten jedoch nicht zu kleinlich bei der Bewertung sein, oder ;-) Letztlich macht es doch meist keinen Unterschied, ob eine Nachricht um 7.30 Uhr oder um 8.00 Uhr getwittert wird.
Unser Fazit: Twuffer hat bisher alle unsere vorgefertigten Tweets zuverlässig und pünktlich versendet. Wir können das Tool als Unterstützung beim Einsatz von Twitter nur empfehlen – also Daumen hoch.
Auf das richtige Wording kommt es an. In Marketing und PR, aber auch im Alltag macht sich der Einfluss der englischen Sprache in den letzten Jahren immer stärker bemerkbar.
###MORE###
Ein Kritiker sagt dazu: "Das 'denglische' Imponiergefasel einiger 'Business-People' heißt vor allem, die Dinge nicht beim Namen zu nennen." Diese Aussage ist zwar provokant, trägt aber Wahrheit in sich. Geschäftsgespräche sind oft übersät von englischen Begriffen und Floskeln, um das Gegenüber mit vermeintlicher „Fachsprache" zu überzeugen. Ist man „unter sich" mag das in Ordnung sein. Sitzt aber ein Fachfremder am Tisch, geht der Schuss nach hinten los. Der Effekt ist nicht Bewunderung, sondern Verwirrung – zugegeben, auch eine mögliche Verkaufstaktik …
Englischversessen und sprachvergessen?
Um Missverständnissen vorzubeugen: Dies ist kein Plädoyer für ein Reinheitsgebot der deutschen Sprache, denn die Verwendung von Anglizismen ist nicht nur negativ zu sehen. Wie erklärt man beispielsweise die Worte „Marketing" oder „Software" treffend mit einem einzigen deutschen Begriff? Seit es die deutsche Sprache gibt, unterliegt sie den Einflüssen anderer Sprachen, denen sie etliche Wörter entlehnt hat. Sie lebt davon. Im Zuge der Globalisierung und Internationalisierung ist es auch durchaus von Vorteil, wenn sich einheitliche Formulierungen einbürgern – jedoch nur bis zu einem gewissen Grad. Während es früher Fremdworte – zumeist Substantive – waren, die aus dem Englischen übernommen wurden, sind es heute auch englische Verben und Adjektive. Es entstehen Wortschöpfungen und Redewendungen, die sich am besten als Kauderwelsch beschreiben lassen.
Englische Werbesprüche sind Trumpf – ein Trugschluss!
Man könnte jetzt argumentieren: Gerade in der Werbung ist alles erlaubt und Imponieren ist eine Verkaufsstrategie. Englisch klingt es eben einfach cooler und verkauft besser. Weit gefehlt. Studien haben gezeigt, dass Werbung in unserem Land auf Deutsch wesentlich besser ankommt als auf Englisch. Claims wie „Come in and find out" (komm rein und finde wieder raus?!) führen zu Konfusion, wohingegen Sprüche wie „Wohnst du noch oder lebst du schon?" starke positive Reaktionen auslösen. Dennoch wird die Bäckerei mittlerweile immer häufiger zum Back-Shop umbenannt. Es ist eben einfach stylischer.
Ganz gleich, ob es moderner, sexier oder kompetenter klingt, zuviel Denglisch geht oft auf Kosten der Verständlichkeit und birgt Übersetzungsfallen. Wieso wurde der Flug gecancelt und nicht abgesagt? Wir diskutieren darüber, ob es gedownloadet oder downgeloadet heißt. Herunterladen würde das Problem lösen. Ziele werden zu Goals; Unternehmen zu Companys; Berater zu Consultants, die dem Endkunden Support geben müssen, weil er am Schluss nur noch Railway Station versteht.
Geschäftsgespräche sind das eine, Werbung für den Endkunden ist das andere – aber eines haben sie beide gemeinsam: Möglichst viel Denglisch spricht nicht für Kompetenz, sondern führt oft zu Missverständnissen und perlt zwangsläufig beim Gegenüber ab. Und die meisten Begriffe lassen sich auch auf Deutsch hervorragend ausdrücken. Daher sollten Marketingspezialisten darüber nachdenken, wieder häufiger auf ihre gute alte Muttersprache zurückgreifen. Denn wenn wir unsere Aussagen beim Namen nennen, anstatt sie zu verhüllen, dann erreichen wir … wie sagt man noch gleich … ein Maximum an Awareness!
Der Beratungsalltag zeigt: Unternehmen suchen nach einer Methode, um ihren Internetauftritt zu modernisieren oder gänzlich zu erneuern – und das mittels einer Lösung, die jeder intuitiv bedienen kann. Oft sind Webseiten manuell und auf der Basis von HTML erstellt, wobei es sich um eine sehr statische und technisch anspruchsvolle Methode der Seitengestaltung handelt. Das deutlich dynamischere Content Management System (CMS) gewinnt dagegen immer mehr Anhänger.
###MORE###
Moderne CMS sind nach professioneller Einrichtung einer Präsenz intuitiv bedienbar und verlangen kein technisches Know-how. Die Pflege erinnert eher an den Einsatz von Office-Software. CMS spricht zudem eine klarere Sprache, die nach nur wenigem Male „zuhören“ jeder versteht.
Das Prinzip des CMS ist es, dass nicht nur Technikversierte mit Programmier-Know-how eine Website aufbauen und pflegen können, sondern quasi jedermann. Die Basis bildet die strikte Trennung von Layout und Inhalt. Designvorlagen werden mit Platzhaltern versehen und dynamisch durch die in einer Datenbank hinterlegten Inhalte ersetzt. Anschließend kann entweder der Benutzer selbst oder aber die Agentur die jeweiligen Modifikationen an der Webseite vornehmen.
CMS nutzt eine Art „Baukastenprinzip“. Neue oder vorhandene Webelemente (Text, Bilder u.v.m.) kann der Administrator so auf einfache Weise hinzufügen, verschieben, kopieren und „unsichtbar“ machen. Agenturen und Serviceanbieter, aber auch die Firmen selbst können dadurch schneller auf Kundenwünsche eingehen.
CMS – aber welches?
Auf Grund der Vielzahl an angebotenen CM-Systemen (allein mehrere Hundert in Europa) sollte man sich bei der Auswahl der geeigneten Lösung Zeit lassen. Denn die Entscheidung für ein CMS beeinflusst eine Reihe von Kriterien:
• Nutzungsfreundlichkeit
• Einfachheit der Pflege
• benötigter Zeitaufwand
• Ausbaumöglichkeiten
• integrierte Standards
• etc.
Zudem gibt es ganz unterschiedliche Einsatzgebiete, die z.B. von der angestrebten Nutzung oder der Zielgruppe etc. abhängig sind. Kleinere Unternehmen zielen meist auf die reine Präsentation von Informationen ab. Hier reichen schon einfache CMS-Lösungen aus. Ist ein umfangreicherer Internetauftritt geplant, inklusive Unternehmenspräsentation, Produktbeschreibungen, Katalogen, Pressebereich oder Online-Shop-Angeboten, sind umfassendere CMS-Lösungen gefragt, mit denen Inhalte ständig schnell und einfach aktualisiert werden können.
Das Business-Netzwerk LinkedIn hat eine neue Applikation für Nutzer von Twitter hinzugefügt. Ab sofort können User Kontakte automatisch in den Microblogging-Dienst übertragen und sich mit ihnen über beide Plattformen verknüpfen.
###MORE###
Bereits Ende vergangenen Jahres hat LinkedIn Funktionen des Microblogging-Dienstes integriert. Die weltweit 51 Millionen LinkedIn-Mitglieder haben damit die Möglichkeit, Nachrichten und Status-Updates auf beiden Plattformen gleichzeitig erscheinen zu lassen. Mit der neuen Applikation erhalten Nutzer des Xing-Konkurrenten Zugriff auf alle aktuellen Twitter-Kontakte und deren Tweets.
Außerdem lassen sich alle LinkedIn-Kontakte mit eigenem Twitter-Account in einer privaten Liste zusammenstellen. Diese aktualisiert LinkedIn automatisch, sobald andere Kontakte ein Twitter-Konto einrichten.
Weitere Informationen im
LinkedIn-Blog.
Nach LinkedIn und Twitter kooperieren zwei weitere Web-Dienste miteinander. Ab sofort können auch User von Facebook und Yahoo! ihre Accounts verknüpfen. Ab dem 8.6. haben Nutzer beider Plattformen die Möglichkeit, sich von Yahoo! aus auf der Social Network-Seite einzuloggen. ###MORE###
Mit Hilfe des Tools „Facebook Connect“ ist es zudem machbar, Kommentare und Status-Updates von Yahoo-Seiten gleichzeitig via Facebook zu veröffentlichen. Nach dem Verlinken der Accounts lassen sich weitere Funktionen, wie der Newsfeed, „Yahoo! Mail” oder “Yahoo! TV” etc. via Facebook teilen.
Yahoo! Profiles heißt nun Yahoo! Pulse
Der Suchmaschinenanbieter hat zudem die Profilkonfiguration für die User optimiert. Im Zuge dessen wurde das Webportal „Yahoo! Profiles“ in „Yahoo! Pulse“ umbenannt. Die erweiterten Optionen zur Verwaltung von Einstellungen, Privatsphäre, Account-Verlinkungen und Steuerung werden nun noch übersichtlicher dargestellt. Den Anwendern wird so eine Art „Schaltzentrale“ angeboten, über die sie all das verwalten können, was sie mit verbundenen Accounts sozialer Netzwerke wie Facebook auch auf den Seiten von Yahoo! teilen möchten. Die Funktionalitäten stehen ab sofort auf http://pulse.yahoo.com zur Verfügung.
Fast 40 Jahre benötigte das Radio, um 50 Millionen Benutzer zu erreichen – Facebook registrierte 100 Millionen neue Nutzer in neun Monaten. Nur China, Indien und die USA haben mehr Einwohner, als die Social Media-Plattform Mitglieder hat. Social Media boomt – umso schwieriger ist es, im „Netzwerk-Dschungel“ den Überblick zu behalten. Denn es gibt noch weitere Dienste, deren Popularität mit der von Facebook vergleichbar ist. Wir geben im Folgenden als Einstieg einen kurzen Überblick über einige relevante Netzwerke. ###MORE###
XING ist eine webbasierende Plattform, auf der Nutzer geschäftliche Kontakte knüpfen und verwalten können. Die Website wurde 2003 unter dem Namen OpenBC (Open Business Club) gegründet und zählte laut eigenen Angaben im Januar 2010 mehr als 8 Millionen Benutzer. Über die Erstellung eines Profils mit der Angabe beruflicher Daten kann jeder User sein eigenes Business-Netzwerk pflegen und aufbauen.
LinkedIn fokussiert ebenfalls die Pflege bestehender Geschäftskontakte. Die Plattform eignet sich gut zum Knüpfen neuer geschäftlicher Verbindungen. Das Portal ist mit über 60 Millionen registrierten Nutzern die derzeit größte Plattform dieser Art. In Deutschland ist Xing allerdings etwas populärer.
Facebook wurde im Februar 2004 entwickelt. Zunächst nur für Studenten in den USA freigegeben, folgte Schritt für Schritt die weltweite Ausdehnung auf bis zu 350 Millionen aktive Nutzer (Stand Ende 2009). Ursprünglich als Plattform für private Kontakte gegründet, etabliert sich das Netzwerk auf Grund des gestiegenen Funktionsumfangs zunehmend auch im Corporate-Bereich. Freunde und Geschäftspartner können sich hier unter anderem zu Gruppen zusammenschließen, Eventeinladungen versenden etc.
Twitter unterscheidet sich von den üblichen Social-Networking-Plattformen, da es sich um einen sogenannten Microblogging-Dienst handelt. Über diese werden Textnachrichten (genannt „Tweets“ oder „Updates“) mit maximal 140 Zeichen übermittelt. Das Medium dient als Kommunikationstool für Informationsaustausch, Kundendialog und Networking in Echtzeit. Neben der 140-Zeichen-Option zur Statusangabe besitzt jeder Twitter-User eine Profilseite, auf der sich eine Kurzbeschreibung, die URL, ein Firmenlogo oder ein Porträt einstellen lassen. Die Leser können die Beiträge eines Autors abonnieren und werden damit zu so genannten „Followern“.
Flickr (engl. „to flick through something“: „etwas durchblättern“) unterscheidet sich von anderen Social-Media-Plattformen, da es sich um ein reines Fotosharing-Portal handelt. Der Dienst erlaubt es Nutzern, digitalisierte Bilder oder Videos auf die Website zu laden und anderen Usern zur Verfügung zu stellen. Zudem können Fotoabzüge bestellt, Bilder ausgedruckt sowie Kalender oder Grußkarten gestaltet werden. Unternehmen nutzen Flickr immer häufiger als Marketingtool, um Fotos von Kampagnen oder Veranstaltungen etc. zu veröffentlichen. Nach eigenen Angaben hat Flickr weltweit rund 40 Millionen registrierte Mitglieder.
Auch YouTube zählt als Social-Media-Plattform. Das bekannte Video-Onlineportal zählt nach Google zur weltweit zweitgrößten Suchmaschine. Mittlerweile nutzen vermehrt auch Unternehmen den Dienst, um Werbefilme oder Präsentationen zu veröffentlichen.
MySpace, Wer-kennt-Wen, Stayfriends und studiVZ sind werbefinanzierte Websites, die es ihren Nutzern ermöglichen, kostenlose Benutzerprofile mit Fotos, Videos, Blogs, Gruppen usw. einzurichten. Sie gelten – im Gegensatz zu den eher Business-orientierten Xing, LinkedIn und teilweise auch Facebook – als soziale Netzwerke für Privates und Freizeit.
Social Media-Nutzung in Deutschland (Stand Mai 2010):
Google hat vor Kurzem ein neues Feature gestartet: Google Instant – eine Sofortsuche, die bereits während der Begriffseingabe passende Treffer anzeigt, ohne dass der Nutzer die Entertaste drücken muss. Gleichzeitig schlägt die Funktion „Google Suggest“ Wortergänzungen vor. Mit jedem weiteren eingegebenen Buchstaben aktualisiert sich die Ergebnisliste in Echtzeit. Dadurch können laut Angaben von Google bis zu fünf Sekunden pro Suche eingespart werden. Doch wie funktioniert die neue Sofortsuchmaschine und inwieweit profitiert der Nutzer tatsächlich von dem neuen Feature? ###MORE###
Zunächst zur Funktionsweise von Instant: Die relativ präzise Erkennung bzw. Vervollständigung der Suchbegriffe wurde durch die Auswertung enormer Datenmengen ermöglicht, die tagtäglich Googles Suchmaske passieren. Auf diese Weise konnten die Instant-Programmierer die Eingabenhäufigkeit feststellen und die Begriffsergänzung entwickeln. So wird zum Beispiel mittels Google Suggest aus „Public R“ „Public Relations“ oder „Public Relations Jobs“, ohne dass der Nutzer den Begriff komplett eintippen muss.* In der Trefferliste werden umgehend Links zu Seiten mit dem entsprechenden Inhalt aufgeführt – noch bevor der User die Entertaste drückt.
Ergebnisse in Echtzeit
Genau darin besteht der wesentliche Nutzen von Google Instant: Die Suche beschleunigt sich zum einen durch die Vervollständigungsvorschläge, zum anderen durch die Live-Anzeige und -Aktualisierung der Ergebnisse. Der Suchende muss nicht wie bisher mehrere Anfragen starten, um die Trefferliste zu verfeinern, sondern kann die Suche an Hand der in Echtzeit angezeigten Ergebnisse und Suchvorschläge sofort anpassen. Des Weiteren können statt einzelner Wörter auch ganze Phrasen eingetippt werden. Auch die Funktion SafeSearch, die jugendgefährdende Inhalte ausschließt, bleibt erhalten.
Bislang steht Google Instant in Deutschland nur nach Anmeldung eines Benutzerkontos zur Verfügung. Auf der Google-Webseite informiert ein Video über die neue Suchmaschine Google Instant:
http://www.google.de/instant/.
Interessant ist in diesem Zusammenhang auch das Video des IT-Magazins PC-Welt zu diesem neuen Feature:
http://www.pcwelt.de/pcwelt-tv.html?video_cid=1004180.
*getestet auf der Plattform google.com.
Informations- oder Community-Portale – beispielsweise Webseiten von Zeitschriften oder Verlagen – bedürfen eines noch umfangreicheren CM-Systems. Die reine Darstellung von Informationen wird hier mit Diskussionsforen oder Blogs komplettiert, was einen höheren Verwaltungsaufwand bedingt. Große Unternehmen, Verbände oder Web-Verkaufsportale mit Bestell- und Reklamations-möglichkeiten und einem insgesamt hohen Grad an Benutzerinteraktion erfordern den Einsatz weit größerer, professionellerer CMS-Lösungen.
Der SEO-Faktor
Geeignete CMS bieten optimale Anpassungsmöglichkeiten für SEO-Maßnahmen. Denn eine Webseite im Netz zu haben heißt nicht automatisch, dass sie auch bekannt ist. Für das Finden ist eine gute Positionierung in den Suchmaschinenergebnissen der relevante Faktor. Gute CMS verhindern hier die Generierung so genannter kryptischer URLs. Sie wandeln Links automatisch in für Suchmaschinen (und für Menschen gleichermaßen) lesbare URLs um, damit sie von den Suchmaschinenrobotern einfacher gefunden und aufgelistet werden können. Wichtig für die Indexierung ist zudem die Möglichkeit, via CMS Titel und Beschreibungsattribute der Seiten bearbeiten zu können.
Erst (sich) fragen, dann kaufen
Dennoch: Eine Lösung von der Stange ist auch beim Einsatz eines CMS nicht erstrebenswert. Bevor eine Entscheidung ins Auge gefasst wird, sollte das Unternehmen Anforderungen und Ziele definieren und dann wählen, welche Technologie zum Betrieb passt.
• Was ist der Zweck unseres Internetauftritts?
• Was ist die Zielgruppe?
• Welche Inhalte sollen bereitgestellt werden?
• Wer liefert die Inhalte?
• Sollen Schnittstellen wie z.B. RSS-Feeds angeboten werden?
• Wie viele Mitarbeiter arbeiten mit dem System?
• Müssen Workflows berücksichtigt werden?
Eine ausführliche Analyse der eigenen Anforderungen und Ziele sind die Grundpfeiler für die erfolgreiche Arbeit mit Content Management-Systemen.
Geschafft! Die eigene Webseite ist online. Doch Moment – erst kürzlich habe ich in einem Beitrag gelesen, dass das alleine nicht reicht. Da wurde von guter Suchmaschinenplatzierung auf der Basis von geeigneten SEO-Maßnahmen gesprochen, um bei der so genannten organischen Suche auch optimal gefunden zu werden. Außerdem ist SEO eine optimale Vorbereitung auf weiterführendes Suchmaschinenmarketing. Darüber hinaus sollte mein Internetauftritt auch auf meine Zielgruppen abgestimmt werden. Nur eine SEO-optimierte Seite sei dafür die richtige Grundlage. Leider endete der Beitrag an der interessantesten Stelle. Denn die letztlich erforderlichen Maßnahmen hat der Autor nur andeutungsweise erwähnt.
Dazu müsste das Internet doch sicherlich einige Antworten parat haben. Und siehe da: Bei der Suche nach Tipps für die Suchmaschinenoptimierung werde ich schnell fündig. Sofort lächeln mich viele Suchergebnisse und Anzeigen an in Form von Tipps, Hinweisen, Regeln, Checklisten, fast alle mit dem Tenor „einfache Umsetzung und garantierter Erfolg“ etc.
STOPP! Wo fange ich denn jetzt an, ohne mich in reinem Aktionismus zu verlieren?
Die richtige Vorbereitung ist auch hier alles. Bevor konkrete Onsite- und Offsite-Maßnahmen zum Tragen kommen können, sollte sichergestellt sein, dass eine eingehende SEO-Analyse des gesamten Auftritts erfolgt ist. Die dabei gesammelten Ergebnisse dienen als wichtige Orientierung für die Erarbeitung einer geeigneten SEO-Strategie bzw. Vorgehensweise.
Im Rahmen einer professionellen Analyse werden die unterschiedlichsten Faktoren geprüft, die sich auf den nachhaltigen Erfolg des eigenen Auftrittes auswirken. Einfluss nehmen unter anderem die Architektur der Seite, die technische Realisierung/Programmierung, die eingesetzten Technologien, Links bzw. Verlinkungen, Content und dessen Aufbau, Abstimmung bzw. Dosierung der relevanten Keywords, Usability, Intuitivitätsgrad.
Dazu mehr im nächsten Post.
Sie haben keine Berechtigung einen Kommentar zu hinterlassen.
Grundsätzlich sollte zuerst einmal die Frage geklärt werden, ob die anvisierten Zielgruppen auf den jeweiligen Plattformen unterwegs sind. Hat man entsprechende Kanäle identifiziert, dann steht eigentlich einem Start nichts mehr im Wege. Es ist sinnvoll echte Interessenten in Form von Followern, Friends, Communities etc. auf den verschiedenen Plattformen zu gewinnen, um gezielt die Verbreitung von Inhalten anzustoßen. Denn letztendlich profitiert man so schnell davon, dass genau diese Gruppen über ihre vernetzten Empfängerkreise (Multiplikatoren) Nachrichten weitergeben. Wichtig ist dabei, dass die verbreiteten Informationen auf die qualitativen Anforderungen des jeweiligen Publikums abgestimmt werden. Der Informationsgehalt (deren Bedeutung) und der Nutzen für den Interessierten spielen eine wesentliche Rolle.
]]>
Gegründet wurde die Online-Pinnwand Pinterest von mehreren Investoren und Unternehmern, der Hauptsitz befindet sich in der „Social City“ Palo Alto in Kalifornien, wo auch die Social Media-Plattform Facebook beheimatet ist. Pinterests Absicht ist es, „ to connect everyone in the world through the 'things' they find interesting” – Dinge und gemeinsame Interessen sind also die Basis für das Netzwerk. Dafür interessieren sich vor allem Frauen: Wie der Branchendienst Mashable ermittelte, sind 83 % aller amerikanischen Pinterest-Mitglieder weiblich.[1] Dass es sich aktuell noch um einen Testbetrieb handelt, scheint angesichts der Besucherzahl von mehr als 10 Millionen pro Monat geradezu bizarr.
Wie erwähnt, haben wir von S&P auch einen Blick in das kunterbunte Bildernetzwerk geworfen und arbeiten selbst bereits rege mit einem Account. Generell: Eingang bzw. Zugriff erhält nur, wer eine Einladung per E-Mail anfordert. Nach zwei Tagen flatterte unsere „Genehmigung“ ins virtuelle Postfach. Einloggen kann man sich auf Wunsch entweder per E-Mail-Adresse und Passwort oder mit dem vorhandenen Facebook- oder Twitter-Konto. Nach dem üblichen Festlegen von Benutzername etc. folgen die Feineinstellungen. Wie auf anderen sozialen Online-Plattformen lässt sich ein Profilbild, ein sogenannter Avatar, hochladen; für weitere Informationen dient das Kurzporträt oder „About“.
Zur groben Eingrenzung, welchen Themen sich ein Account widmet, bittet Pinterest anschließend um die Wahl einer zutreffenden Kategorie. Mehr als 30 stehen zur Verfügung, darunter „DIY and Crafts“, „Products“, „Technology“, aber auch „Wedding and Events“ oder „Film, Music and Books“. Nachdem wir unsere Auswahl getroffen hatten, zeigte Pinterest zehn Mitglieder mit demselben Fokus an, denen wir mit unserem Account automatisch folgten. Ähnlich dem Twitter-Prinzip können die User gegenseitig ihre Beiträge abonnieren und damit Follower erhalten bzw. Followings beginnen. Der vorgeschlagene Grundstock von Followern erleichtert den Start ins Bildernetzwerk, weil er bereits einen kleinen Einblick in die Pinnwände („Boards“) anderer Teilnehmer erlaubt.
Jedem Thema seine Pinnwand
Jeder User kann eigene Boards erstellen, benennen und nach Gusto mit Inhalten füllen. Wir als Agentur haben uns zunächst für vier Boards entschieden:
· Security,
· Aktuelles aus der IT-Welt,
· Home Control und Energie sparen sowie
· Neues von S&P.
Mittels des „Pin it“-Buttons, der im Rahmen der Account-Konfigurierung als Browser-Lesezeichen installiert wird, können wir nun beliebige „Pins“, sprich Bildbeiträge, an das entsprechende Board der Online-Pinnwand heften. Das funktioniert folgendermaßen: Die Site, von der etwas gepinnt werden soll, wird aufgerufen, es folgt ein Klick auf die „Pin it“-Schaltfläche. Daraufhin schlägt Pinterest die auf der Webseite vorhandenen Fotos, Grafiken, QR-Codes etc. als Pin-Bild vor. Wir klicken das passende Bild an, geben bei Bedarf eine Bildunterschrift an und suchen das gewünschte Board aus – fertig, der erste Eintrag ist erstellt![2] Sollte kein passendes Bild vorgeschlagen werden, gibt es die Upload-Alternative. Dabei wird ein Foto vom Rechner auf den Pinterest-Server hochgeladen, die weitere Vorgehensweise entspricht dem Verfahren via „Pin it“.
Mal auf die eine, mal auf die andere Weise haben wir unsere Boards bestückt und sind täglich im Pinterest-Universum unterwegs. Was wir bei diesen Ausflügen erleben und wie sich die regelmäßige Arbeit mit der neuen Plattform gestaltet? Wir halten Sie auf dem Laufenden!
[1] Quelle: www.zeit.de/2012/17/Soziales-Netzwerk-Pinterest
[2] In puncto Urheberrecht siehe dazu u.a. diese Seiten: www.zeit.de/digital/internet/2012-03/pinterest-spam-magersucht-copyright/seite-2 sowie www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/pinterest-facebook-und-co-ein-klick-zack-hunderte-euro-weg-a-813571.html. Zudem empfiehlt sich eine Recherche mittels Suchmaschinen.
Diese können in der Seitenverwaltung festgelegt werden. Eine Matrix von Facebook zeigt anschaulich die jeweilige Rechteverteilung (zu finden unter unten angegebenem Link).
Informationen von Facebook zum Administrator stehen unter folgendem Link zur Verfügung: https://www.facebook.com/help/?page=394501407235259.
]]>
Erst ein Panda, jetzt ein Pinguin. In der Regel assoziiert man mit dem Begriff einen niedlich tierischen, schwarz-weißen Frackträger. Aktuell jedoch bereitet ein digitaler Pinguin einigen SEO-Spezialisten Kopfzerbrechen. Kurz nach dem von Google durchgeführten Panda-Update folgte mit dem Pinguin-Bewertungsalgorithmus eine weitere Maßnahme gegen überoptimierte Webseiten. ###MORE###
Jetzt heißt es erst mal für jeden Betreiber einer Internetseite, zu schauen, ob sich etwas an deren Ranking verändert hat. In einem solchen Fall ist es von Vorteil, zu identifizieren, welches Google-Update für die eventuell vorliegende Zurückstufung verantwortlich ist. Grundsätzlich gilt es, eine Überoptimierung zu vermeiden. Wichtig sind dabei zum Beispiel Aspekte wie die Vermeidung von unnatürlichem Linkaufbau und Keyword-Stuffing. Auch die Qualität des Contents ist und bleibt ein wichtiges Kriterium, denn Seiten mit qualitativ hochwertigen Inhalten sollen belohnt werden. Weitere Informationen zu diesem Thema findet man im Google-Blog unter: http://insidesearch.blogspot.de/2012/04/another-step-to-reward-high-quality.html.
Das wurde aber auch Zeit! Endlich mal wieder eine neue Social Media-Plattform. Dem geneigten Hot-User unter den sozialen Netzwerkern hat wohl noch ein Dienst gefehlt: eine öffentliche Pinnwand im Internet, die auf Worte wenig Wert legt. Quasi Twitter, Facebook und YouTube in einem. Pinterest! Aber Ironie beiseite: Hat das neue Netzwerk Potenzial? ###MORE###
Pinterest setzt sich aus den Begriffen „Pin“ und „Interest“ (Stecknadel und Interesse) zusammen. Nutzer können Bilder und Filme an eine Online-Pinnwand heften, die jedem frei zugänglich ist. Alle Beiträge lassen sich verschlagworten, damit sie schneller von anderen Nutzern gefunden werden.
Noch befindet sich Pinterest in der Beta-Phase und ist bislang lediglich auf Englisch nutzbar. Aber schon jetzt gehört das Netzwerk zu den meistbesuchten Webseiten der Welt. Studien zufolge hatte die Seite im Februar mehr Traffic zu verzeichnen als Twitter. Experten wittern schon eine neue Absatz-Quelle. Mit einem Knopfdruck können User Facebook-Freunde einladen oder eine direkte Twitter-Verlinkung herstellen. Man muss kein Hellseher sein, um zu ahnen, dass die Community schnell wachsen wird.
Und was bringt uns das neue Portal? Das bleibt abzuwarten. Marketing auf der Basis von eingestellten Fotos? Aufmerksamkeit erregen mit Bildern von fahrradfahrenden Hunden? Einigen Werbefachleuten rauchen wohl schon die Köpfe. Auch bei Twitter war die Skepsis zunächst groß; mittlerweile ist aus dem belanglosen Gezwitscher eine millionenschwere Werbe-, Interessen-, Nachrichten- und Meinungsplattform geworden – zugegeben inklusive belanglosem Gezwitscher. Andere angepriesene Hype-Portale gerieten dagegen schneller in Vergessenheit als dass sie bekannt wurden. Oder kennen Sie Unthink? Aber das kann ja noch kommen…
Infos: www.pinterest.com
