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Video Blog 2

Auf die Frage, wie man sein Video am besten im Internet verbreitet, schallt es jedem einhellig entgegen: „Stell’s auf YouTube!“ Doch hinter einer Videoproduktion steckt viel Mühe (wie im letzten Blog beschrieben), da soll der Clip auch möglichst viele Nutzer erreichen. Allen (Möchtegern-)Experten sollte eine Sache bewusst werden: Das bloße Hochladen eines Clips ist längst nicht genug.

Schauen wir mal gemeinsam über den Horizont „YouTube“ hinaus. Wo finden wir noch Videos? Zum Beispiel auf Facebook, und das gleich vielfach geteilt. Ergänzend dazu gibt es weitere Videoplattformen. Die bekanntesten neben Gigant YouTube sind wohl Vimeo, MyVideo, Clipfish und Dailymotion. Auf all diese Kanäle sollte die Strahlkraft eines Videos wirken können. Denn der alleinige Fokus auf YouTube birgt ein riesiges Manko: Ein Großteil des Traffics, den ein Video erzeugt, wird nicht auf die Webseite des Urhebers (Unternehmen), sondern auf die YouTube-Webseite selbst gelenkt. Umso wichtiger sind die richtigen Keywords. Diese sollten Nutzer in der Überschrift, dem Datei- und Linknamen sowie dem Beschreibungstext des Videos platzieren. Um die richtigen Begriffe zu finden, bietet YouTube ein Keyword-Tool an.

Besonders der Beschreibungstext des Videos beinhaltet weitere, den Erfolg beeinflussende Informationen: Im Idealfall leitet der Text den Traffic auf die eigene Firmenwebseite sowie die Social-Media-Kanäle. Auf diese Plattformen müssen Unternehmen am Anfang der Beschreibung verlinken. Im Folgenden ist ein aussagekräftiger Text wichtig, der den Inhalt des Videos knapp vermittelt und passende Keywords enthält, die das Ranking stärken. Doch Vorsicht: Den Text bitte nicht völlig mit Keywords und Tags überladen.

Keywords: das A und O der Sichtbarkeit im Netz
Zusätzlich empfiehlt sich das Anfertigen eines sogenannten Transkripts; einer Verschriftlichung des im Video Gesagten. Das Skript beschreibt, was Unternehmen mit dem Video aussagen möchten bzw. welche Nachricht dahintersteckt. Zudem bringt das Transkript einen Ranking-Vorteil mit sich, da es die Keywords unterstützt und dem Video hilft, bei Google gefunden zu werden (Search Engine Optimization, kurz SEO). Nicht zu vergessen: Das Transkript gibt auch Gehörlosen die Möglichkeit, den Clip zu verstehen.

Firmen haben zudem die Aufgabe, ein passendes Vorschaubild (Thumbnail) zu wählen, das nicht einfach die erste Szene zeigt. Da das Thumbnail neben dem Titel die Einladung zum Video ist, sollte es dazu verleiten, sich den Clip anzugucken. Das passende Vorschaubild spielt vor allem beim Teilen in Social Media eine große Rolle. Denn Videos sorgen meist für einen hohen Social Media-Zulauf – speziell im Rahmen von Kampagnen. Plattformen wie YouTube und Vimeo können diese sozialen Interaktionen zusätzlich fördern. Firmen sollten ihre Clips dazu auf der eigenen Webseite bloggen, den Link anschließend mittels Social Media verbreiten und die Fans und Follower zum Teilen anregen – z.B. mit dem Anreiz eines Gewinnspiels.

Gehen wir die einzelnen Schritte nochmal gemeinsam durch …
Zunächst laden wir das Video auf mehreren Online-Video-Portalen hoch. Dann erstellen wir eine Liste von Keywords, mit denen das Ranking des Videos steigt – auch bei Google. Diese Keywords platzieren wir in Überschrift, dem Datei- und Linknamen, dem Beschreibungstext und dem Transkript. Anschließend werden passende Links zur eigenen Firmen-Webseite integriert und das Video über Social Media verbreitet. Beherzigt man diese Schritte, ist der Grundstein für den Erfolg des eigenen Werbeclips gelegt.