YouTube Pinterest Linkedin Xing Google Plus Facebook Twitter
Icon Suche
Slide background
Slide background
Slide background
Slide background

Youtube Blog

Vielleicht geht es Ihnen wie mir? Seitdem ich ein Smartphone besitze, hat mein Videokonsum deutlich zugenommen. Das liegt vorwiegend daran, dass ich über Facebook und WhatsApp täglich mit Links zu „lustigen“ Clips beliefert werde. Dieses massenhafte Teilen von mehr oder weniger wichtigen Informationen macht sie wohl aus, die virale Energie von Videos. Nur so lässt sich erklären, wie tollpatschige Katzenbabys 7 Millionen Klicks erreichen können. Der Siegeszug von Videos macht natürlich auch nicht vor Firmen Halt. Folglich ist das Verlangen nach einem schicken Werbeclip für die eigene Webseite vielerorts groß. Doch wie geht man das Projekt „Video-Marketing“ richtig an?

Sprechen wir im Agenturalltag mit unseren Kunden über moderne Konzepte, dann weckt das Wort „Video“ sofort die Aufmerksamkeit. Das Interesse, seine Produkte oder Services in bewegten Bildern und anschaulich illustriert zu sehen, ist enorm hoch. Firmenvertreter schließen schon die Augen und träumen von Hochglanz-TV-Spots. Viele werden jetzt unken, doch dieser hohe Anspruch ist bei der Videoproduktion keineswegs verkehrt, sondern vielmehr kreativ anregend.

Bereits mit einfachen Mitteln lässt sich eine große Wirkung erzielen, was z.B. der neunjährige Evan auf seinem YouTube-Kanal (EvanTubeHD) beweist. Der Schüler testet aktuelle Spielwaren und lässt sich dabei filmen. Dies klingt zunächst wenig spektakulär. Da er dies jedoch so unterhaltsam und charmant macht, hat seine Abonnentenzahl kürzlich die Millionenmarke überschritten. Einem Bericht der Newsweek zufolge hat Evan mit seinem Kanal bereits im Jahr 2013 rund 1,1 Millionen Euro Umsatz generiert – und das als Neunjähriger.

Bei aller Euphorie, die aufgrund solcher Umsätze nun bei Firmen entsteht, sollten im Vorfeld folgende Fragen beantwortet werden: Welche Ziele verfolgen Unternehmen mit der Platzierung eines Filmclips im Web? Wen möchten sie ansprechen – und wie? Wir als PR- und Marketing-Berater verfolgen hier drei wesentliche Ziele: mehr Traffic auf die Firmenwebseite lenken, die Brand Awareness steigern und Link-Power über das Teilen in Social Media erzeugen.

Alles in Eigenregie?
Nun stellt sich die Frage, welchen Zweck das Video haben soll. Soll es das Unternehmen portraitieren oder über spezielle Services und Produkte informieren? Heißt: Eine klare Strategie ist gefragt. Diese können Unternehmen entweder selbst entwickeln oder gegen Bezahlung Profis zurate ziehen, die das Video anschließend auch drehen und schneiden. Einige Chefs werden mit Blick auf das Marketingbudget eine Umsetzung in Eigenregie bevorzugen. Das ist jedoch einfacher gesagt als getan, und die Kosten, die letztlich auf das Unternehmen zukommen, werden oft unterschätzt. Denn Eigenregie bedeutet: Die Angestellten müssen sich das Know-how per Lektüre oder Tutorials mühsam selbst aneignen. Nicht zuletzt benötigen Firmen für Werbeclips eine professionelle Ausstattung: Eine Filmkamera mit Bild in High Definition, passende Lichtelemente für verschiedene Drehorte sowie qualitative Mikrofon- bzw. Tonkomponenten, die auch beim Außeneinsatz gute Aufnahmen unterstützen. Denn jeder Laie kann ein professionell gemachtes Video von einem Eigenregie-Clip mit billigem Equipment unterscheiden.

Für die ersten Unternehmensvideos sind Interviews mit den zuständigen Geschäftsführern, Sales-Verantwortlichen oder zufriedenen Kunden eine sichere Bank, weil sie schnell umsetzbar sind. Diese Aufnahmen sollten nicht aufgesetzt, sondern authentisch wirken. Was würde potenzielle Neukunden interessieren bzw. abschrecken? Gerede von hervorragenden Umsatzzahlen ist hier wohl eher als „Abturner“ einzustufen. Für den Kunden zählen kompetent und nachvollziehbar präsentierte Informationen – bestenfalls mit sachdienlichen Hinweisen für den Endnutzer: Wichtige Funktionen eines Produkts oder Bilder aus der eigenen Produktion schaffen Vertrauen zum Hersteller.

Halten wir also fest, dass Werbevideos Firmen einiges bieten können, was nackten Werbetexten nicht gelingt. Die viralen Möglichkeiten im World Wide Web lassen sich mit bewegten Bildern sehr gut ausschöpfen und treiben das Online-Marketing spürbar an. Von der Videokonzeptionierung über die Produktion bis zur Verbreitung ist es ein weiter Weg, den man mit Bedacht gehen sollte – gegebenenfalls mit einem professionellen Partner an seiner Seite. Wie man das fertige Video online verbreiten sollte, erklären wir in einem zweiten Blog zum Thema Video-Marketing.