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Troll

Kennen Sie das? Ihr mühsam aufgebauter Blog gewinnt an Bekanntheit und die Community wächst; Sie haben eine eigene Facebook-Seite aufgebaut und die Zahl der Likes steigt stetig. Doch plötzlich werden Ihre Seiten mit wütenden Kommentaren, Beschimpfungen und Vorwürfen bombardiert. Dann wurden Sie vielleicht Opfer eines Trolls – keine Sage, sondern Realität! Ignorieren? Keine gute Idee! Denn aus dem kleinen Unruhestifter kann sich schnell eine monströse Social Media-Krise oder sogar ein ausgewachsener Shitstorm entwickeln.

Aber was ist nun in solch einer Situation zu tun? Nun, zunächst einmal sollte man die Ruhe bewahren und sich über die Eigenschaften eines typischen Trolls im Klaren sein. Als Troll werden in der Mythologie unförmige sowie hässliche Naturwesen bezeichnet, die meist nur Übles im Schilde führen. Trolle im Internet sehen dem klassischen Troll aus der Fabel in puncto Erscheinung zwar nicht ähnlich, im Prinzip verfolgen sie aber dieselben Absichten. Der Unterschied ist, dass sie ihr Unwesen nicht in der freien Wildbahn treiben, sondern sich in Foren, Blogs, Chatrooms und auch Wikis aufhalten. Aber auch Social Media-Kanälen wie Facebook und Twitter kann man jederzeit auf diese Unruhestifter treffen.

Was motiviert die Unruhestifter?

Trolle versuchen, Gespräche absichtlich zu stören und Konflikte innerhalb einer Online-Community zu schüren. Ziel des Trolls ist es, dabei möglichst viele erregte und unsachliche Kommentare zu erzielen. Somit machen Trolle eine konstruktive Diskussion zum Thema unmöglich. Die Provokationen sind in der Regel meist unterschwellig und ohne echte Beleidigungen. Dadurch versuchen Trolle, dem Ausschluss durch Administratoren zu entgehen oder hinauszuzögern. Des Weiteren nutzen sie Fake-Profile (Sockenpuppen), um ihre Identität zu verschleiern oder mit ihnen die aufgekommene Diskussion über ihren Beitrag am Leben zu halten. Trolle können dabei ganz unterschiedlich motiviert sein: Die einen sind schlicht gelangweilt und suchen nach Unterhaltung, die anderen hingegen möchten der Community möglichst großen Schaden zufügen. Was zunächst wie ein Kinderstreich aussieht, kann immense Auswirkungen auf die Online-Gemeinschaft oder Social Media-Kanäle haben. Darüber hinaus sind auch Fälle bekannt, in denen es ein einziger Troll mit einem gut platzierten Beitrag geschafft hat, einen Shitstorm (Flamewar) anzuzetteln.

Gegenmaßnamen: Don‘t feed the Troll

Wie kann man sich nun dieser bösen Zeitgenossen erwehren? Zum einen sollte man sich die Phrase „Don‘t feed the Troll“ zu deutsch „den Troll nicht füttern“ gut merken, denn mit schlichtem Ignorieren der Trollbeiträge entzieht man ihnen die Aufmerksamkeit, welche sie eigentlich damit erhaschen wollten. Wenn der Troll nicht mehr beachtet wird, gibt dieser meist nach einiger Zeit auf und zieht weiter. Zum anderen ist eine aufgeklärte Community ein effektives Mittel, um Trollen entgegenzuwirken. Indem man seine Nutzer über das Phänomen und die typischen Eigenschaften dieser Beträge aufklärt und somit keine Angriffsfläche für diese Unruhestifter bietet. Abschließend sei nur noch einmal gesagt: „Don‘t feed the Troll!“

Quellen: